24.10.2020 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Auszeichnung für Familienfreundlichkeit

Auszeichnung für Familienfreundlichkeit

Landesweites Qualitätsprädikat für Wertheim

Die Stadt Wertheim hat ihren Stellenwert als familienfreundliche Kommune in den letzten Jahren nicht nur gehalten, sondern noch weiter verbessert. Das ist das Ergebnis einer Prüfung durch externe Experten.

Wertheim - Bereits zum zweiten Mal wird die Stadt mit dem Qualitätsprädikat „Familienbewusste Kommune Plus“ ausgezeichnet. Kurt Lacher, Geschäftsführer und Koordinator für das landesweite Qualitätsprädikat, hat die Urkunde in der Gemeinderatssitzung überreicht. „Das ist nicht nur ein Zertifikat, das verliehen wird, sondern auch eine Verpflichtung, die wir eingehen. Die Verpflichtung, dass der Stellenwert der Familie in allen Bereichen der Großen Kreisstadt ein hohes Maß an Wertigkeit und Bedeutung erhalten soll. Dazu gehört auch zu überprüfen, dass Wertheim seine Standards nicht nur beibehält, sondern auch an die Notwendigkeiten anpasst“, sagte Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez bei Entgegennahme der Ehrung. Er lobte die Entscheidung von 2015, sich um das Prädikat zu bewerben: „Das ist ein Vorzeigeprojekt, das die Stadt Wertheim über die eigenen Grenzen hinaus attraktiv macht“, ergänzte er.

Das erstmals 2015 verliehene Qualitätsprädikat war vier Jahre lang gültig. Deshalb hat sich Wertheim 2019 in einem aufwendigen Prüfverfahren um das Folgeprädikat bemüht. Die Familienfreundlichkeit wird mithilfe eines Prüfkatalogs untersucht. Er umfasst insgesamt 262 Fragestellungen, die elf Handlungsfeldern zugeordnet sind: von „Kommunalverwaltung“ über „Vereinbarkeit Beruf und Familie“ bis hin zu „Freizeit und Kultur“. Die Stadt Wertheim konnte sich in vielen der Kategorien beweisen: „521 von maximal 648 Punkten hat Wertheim erreicht. Damit liegen wir weit über dem Mindestsoll von 397 Punkten“, fasste Herrera Torrez zusammen.

„Die Stadt Wertheim konnte in vielen Handlungsfeldern Spitzenergebnisse erzielen“, erläuterte Kurt Lacher. Die erreichten 97 Prozent im Handlungsfeld „Standortfaktor Familienbewusste Kommune“ seien ein hervorragendes Ergebnis. Auch die Bewertungen in den Bereichen „Förderung der Familie“ mit 89 Prozent, „Bildung“ mit 87 Prozent und „Kommunalverwaltung“ mit 82 Prozent lobte er: „Allesamt herausragende und beispielhafte Werte.“ Lediglich im Handlungsfeld „Gesundheit in der Stadt“ sieht er Verbesserungsmöglichkeiten. Bei den Standardzielen, die die wichtigsten Rahmenbedingungen abbilden und eine höhere Priorität haben, hat Wertheim mit insgesamt 78 Prozent einen sehr guten Wert erreicht. Auch die Perspektivziele, die Entwicklungsaspekte definieren, schneiden mit 70 Prozent sehr gut ab. Die Stadt Wertheim richtet ihren Blick also ebenfalls in die Zukunft.

Doch der Prüfkatalog kann nicht alles individuell abbilden, was in den Kommunen passiert. Darum hat jede Kommune die Möglichkeit, zusätzlich 30 Bonuspunkte zu erzielen. Wertheim hat in dieser Kategorie die volle Punktzahl erreicht. Gewertet wurden hier beispielsweise die Stadtteilkoordination Wartberg, das „Forscher“-Ferienprogramm oder die Babysitterbörse. „Wertheim hat seit 2015 die damaligen Ergebnisse nicht nur erhalten, sondern weiterentwickelt“, betonte Lacher, „Es freut mich also ganz besonders, dass der Großen Kreisstadt Wertheim zum wiederholten Male das Prädikat verliehen wird.“ Und er fügte hinzu: „Wertheim ist die einzige Kommune im Main-Tauber-Kreis mit dem Qualitätsprädikat, ein Leuchtturm der Kommunen.“


Copyright 2019 © Xity Online GmbH