16.11.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Auswärtiges Amt warnt vor weltweiter IS-Anschlagsgefahr

Auswärtiges Amt warnt vor weltweiter IS-Anschlagsgefahr

Reisehinweise wegen Islamisten-Drohungen aktualisiert

Nach den Anschlagsdrohungen der Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) hat das Auswärtige Amt seine Sicherheitshinweise für Reisende rund um den Globus verschärft.

Berlin - Für eine Reihe von Ländern in Nahost, Afrika und Asien gab das Außenministerium bis Freitagnachmittag aktualisierte Hinweise heraus. Darin heißt es, die IS-Miliz habe mit "Anschlägen auf die Interessen westlicher Länder gedroht". Es sei nicht auszuschließen, dass westliche Ausländer auch im Ausland "Ziel terroristischer Gewaltakte, von Entführungen und von kriminellen Übergriffen" durch IS-Sympathisanten werden könnten.

Die IS-Miliz hatte am Montag dazu aufgerufen, wahllos Bürger jener Staaten zu töten, die sich an der internationalen Koalition gegen die Dschihadisten beteiligen. In dem jeweils gleichlautenden "dringenden regionalen Sicherheitshinweis" des Auswärtigen Amtes heißt es nun, erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestünden etwa an Orten, "an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren". Deshalb werde zu "erhöhter Wachsamkeit" geraten. Menschenansammlungen sollten gemieden und den Anweisungen örtlicher Sicherheitsbehörden Folge geleistet werden. Reisende sollten die Berichterstattung in den Medien verfolgen.

Zu den Ländern, deren Sicherheitshinweiseaktualisiert wurden, gehörten bis zum Nachmittag in der Nahost-Region unter anderem Syrien, Jordanien, Israel und der Iran; Libyen, Ägypten und Kenia in Afrika sowie die Philippinen, Malaysia, Indonesien und Thailand in Asien.

(xity, AFP)


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