16.11.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Auswärtiges Amt erwägt Learjet-Kauf für Ebola-Kranke

Auswärtiges Amt erwägt Learjet-Kauf für Ebola-Kranke

Wehr-Ressort prüft militärischen Schutz der Helfer

Auswärtiges Amt und Bundesverteidigungsministerium arbeiten mit Hochdruck an der geplanten Hilfsmission für Ebola-Kranke in Westafrika.

Berlin - Das Außenministerium erwäge, ob die Bundesregierung nicht einen eigenen Learjet für den Transport von an der Seuche Erkrankter kaufen solle, berichtet der "Spiegel". Das Bundesverteidigungsministerium prüfe, Ebola-Helfer aus Deutschland militärisch schützen zu lassen oder zu bewaffnen.

Experten des Bundesverteidigungsministeriums forderten demnach in einem Papier an Staatssekretär Gerd Hoofe, eine Entscheidung über die "mögliche Bewaffnung des Personals zum Selbstschutz" oder die "Bereitstellung möglicher Sicherheitskräfte" zu treffen. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hatte den Freiwilligen in ihrem Aufruf "Absicherung" zugesagt. Die Sicherheit der Bundeswehrangehörigen sei ein wesentliches Element ihrer Einsätze, sagte ein Sprecher in Berlin.

Von der Leyens Aufruf richtete sich vor allem an medizinisches Personal, aber auch an Techniker und Logistiker. Sie sagte den Freiwilligen auch eine Schulung im Umgang mit Ebola, eine Unterrichtung über die Lage vor Ort und einen finanziellen Ausgleich zu. Bis Donnerstag hatten sich nach Angaben der Ministerin rund 4500 Freiwillige gemeldet.

(xity, AFP)


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