Ausstellung zu Max Stern in Düsseldorf

Kunstschau im Stadtmuseum offiziell eröffnet

Die Ausstellung "Entrechtet und beraubt. Der Kunsthändler Max Stern" im Düsseldorfer Stadtmuseum ist eröffnet.

Düsseldorf - Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller nahm am Mittwoch, 1. September 2021, gemeinsam mit der Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Isabel Pfeiffer-Poensgen, und Ursula Mahler, der stellvertretenden Vorsitzenden der Landschaftsversammlung Rheinland, die offizielle Eröffnung vor. Kurator Dr. Dieter Vorsteher gab dabei eine Einführung in die Ausstellung zum Leben und Wirken des Düsseldorfer Kunsthistorikers und Galeristen Max Stern (1904 - 1987).

Zu den geladenen Gästen der Ausstellungseröffnung gehörten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltungsspitze, Kultur und Gesellschaft, darunter waren unter anderem Bürgermeisterin Clara Gerlach und der kanadische Vize-Konsul in Düsseldorf, Pierre Chalifour.

Mit der Ausstellung "Entrechtet und beraubt. Der Kunsthändler Max Stern" im Düsseldorfer Stadtmuseum, Berger Allee 2, würdigt die Landeshauptstadt Düsseldorf das Leben des Kunsthistorikers und Galeristen Max Stern, der nach seiner Vertreibung durch die Nationalsozialisten in Deutschland nahezu in Vergessenheit geriet. 1937 wurde er gezwungen, seinen Kunsthandel auf der Königsallee zu schließen und zu emigrieren. Von Großbritannien kam er 1940 als Internierter nach Kanada. Dort gelang ihm der Neuanfang: Max Stern wurde zu einem der bedeutendsten Galeristen des Landes.

Ausstellung kostenfrei zu besuchen

Anlässlich der Ausstellungseröffnung lädt das Stadtmuseum alle Besucherinnen und Besucher zu eintrittsfreien Eröffnungstagen am 2. und 3. September 2021 ein. Darüber hinaus ist der Eintritt regulär für alle Besucherinnen und Besucher des Stadtmuseums sonntags sowie in der "Happy Hour" dienstags bis samstags von 17:00 bis 18:00 Uhr kostenlos.

Zur Ausstellung "Entrechtet und beraubt. Der Kunsthändler Max Stern"

Die Ausstellung "Entrechtet und beraubt. Der Kunsthändler Max Stern" stützt sich auf Erinnerungsskizzen von Max Stern und vereint bislang unveröffentlichte Dokumente aus Sterns Nachlass mit Quellen aus hiesigen Archiven. Sie beschäftigt sich zudem mit musealer Provenienzforschung, deren Arbeitsweise, Aufgaben sowie Erkenntnisse anhand ausgewählter Beispiele vorgestellt werden. Die Ausstellung ist vom 2. September bis zum 30. Januar 2021 im Stadtmuseum zu sehen.