10.12.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Ausstellung über den Ersten Weltkrieg

Ausstellung über den Ersten Weltkrieg

Soldaten berichten über ihren Alltag an der Front

Im Museum Burg Linn in Krefeld zeigt zurzeit die Sonderausstellung "1914 – 2014 Erinnerung an den Ersten Weltkrieg". Anhand von vier Soldatenbiografien hat Museumsleiter Dr. Christoph Reichmann eine Perspektive "von unten" auf den großen Krieg geworfen.

Krefeld - Die vier Männer im Alter zwischen 19 und 30 Jahren hielten in Tagebüchern und Briefen ihre Erlebnisse an der Front fest. Drei von ihnen fielen, nur einer kehrte zurück. Diese erstmals so veröffentlichten Berichte nutzt Reichmann als roten Faden, um das Kriegsgeschehen an und hinter den Kampflinien darzustellen. Die Exponate der Ausstellung stammen größtenteils aus Privatbesitz Krefelder Familien. "Wir arbeiten hier nicht das ganze Kriegsgeschehen auf“, so Reichmann. Vielmehr wolle er dokumentieren, welche Erinnerungen es heute noch an den Ersten Weltkrieg gibt.

Ausgehend von den Tagebüchern und Briefen der vier Soldaten hat Reichmann Exponate zu verschiedenen Themenbereichen ausgestellt, unter anderem zur Schlacht von Verdun und zur militärischen Hilfe des Deutschen Reichs an das Osmanische Reich. Auch dem Aspekt der "Heimatfront“ widmet sich die Ausstellung. So zeigen Fotos Schützengräben, die für Demonstrationszwecke wohl im Krefelder Stadtwald angelegt worden waren. Das Museum an der Rheinbabenstraße 85 ist dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet, montags geschlossen. Die Ausstellung endet am 24. August 2014. Weitere Informationen stehen im Internet unter www.krefeld.de/burglinn.


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