Ausstellung "Angekommen in Krefeld" bewegt

Besucher spendeten für das "Café Sarah"

Die Ausstellung in der Volkshochschule Krefeld (VHS) "Angekommen in Krefeld - refugees - 20 faces/20 stories" hat dem Thema "Flüchtlinge in Krefeld" ein Gesicht gegeben.

Krefeld - Zehn Erwachsene und zehn Jugendliche, die ihre Heimat verlassen haben und in Krefeld angekommen sind, skizzierten ihre Vergangenheit, Gegenwart und Zukunftsvorstellungen im Foyer der VHS. Sie wurden dazu zuvor von WZRedakteuren interviewt. Die Berichte aller dargestellten "zwanzig Gesichter" waren in einem Zeitungskatalog zusammengefasst und kostenfrei in der VHS erhältlich.

Die Besucher konnten zugunsten des Flüchtlingscafés "Café Sarah" spenden - insgesamt kamen mehr als 520 Euro zusammen. Den Inhalt der Spendenbox hat VHS-Leiterin Dr. Inge Röhnelt nun dem Initiator des Café Sarah, Joachim Watzlawik, überreicht.

Über mehrere Wochen war die Ausstellung "Angekommen in Krefeld", eine Kooperation von VHS mit dem Kommunalen Integrationszentrum (KI), den Fotografen Roland Duddek, Paul Maaßen und Elmar Streyl sowie dem Projektpartner Westdeutsche Zeitung (WZ) am Von-der-Leyen-Platz zu sehen. "Viele Schulklassen haben den Weg hierher gefunden und sich mit den Schicksalen der Geflüchteten auseinandergesetzt", berichtete Röhnelt. Geplant ist nun, die Flüchtlingsportraits in ihrer Form zu überarbeiten und ihnen im Nebengebäude der VHS an der Gartenstraße einen neuen, dauerhaften Platz zu geben.