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Ausstellung "Alphabetisierungs-Kunst" im Rathaus

Sprache als Schlüssel gesellschaftlicher Teilhabe

Neuzugewanderte kommen aus den verschiedensten Ländern und haben unterschiedliche Bildungsvergangenheiten - auch im Hinblick auf Alphabetisierung. Damit befasst sich die Ausstellung "Alphabetisierungs-Kunst".

Düsseldorf - Eine Ausstellung, die die Erfahrungen einer in diesem Bereich tätigen Ehrenamtlichen widerspiegelt, wird von Montag, 11. Juni bis Freitag, 22. Juni im Düsseldorfer Rathaus, Marktplatz 2, zu sehen sein. Initiatorin der Ausstellung ist Maria Diederichs, ehemals Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe, die mit der Ausstellung einen Einblick in die Flüchtlingshilfe geben will.

"Der Bildungsstand von Zugewanderten reicht von nicht alphabetisierten oder nicht in der lateinischen Schrift alphabetisierten Personen bis zur universitären Bildung. Die Ausstellung im Rathaus beschäftigt sich mit jenen Menschen, die entweder keine Schriftsprache beherrschen oder in einem anderen Sprachsystem alphabetisiert worden sind", sagt Helma Wassenhoven, Leiterin des Referates Ehrenamt bei der Landeshauptstadt Düsseldorf. "Sie soll sensibilisieren für die Herausforderung dieser speziellen Zielgruppe, die deutsche Sprache zu erwerben."

An Beispielen von gemalten Bildern der Jugendlichen und Erwachsenen möchte Maria Diederichs zeigen, welche Herausforderung das Erlernen der deutschen Sprache für Geflüchtete und auch für die Lehrer mit sich bringt. Aus dem Blickwinkel einer Flüchtlingshelferin nähern sich Besucherinnen und Besucher dem Thema "Alphabetisierungs-Kunst" an. Die Bilder werden mit kurzen Texten erklärt.


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