20.06.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Ausländeranteil in NRW gestiegen

Ausländeranteil in NRW gestiegen

Zuwachs um 4,5 Prozent verzeichnet

Ende 2013 lebten in Nordrhein-Westfalen 1.963.242 Einwohner mit ausländischer Staatsangehörigkeit.

Düsseldorf - Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt aufgrund jetzt vorliegender Daten des Ausländerzentralregisters mitteilt, waren das 85.255 Personen oder 4,5 Prozent mehr als 2012. Personen mit türkischer Staatsangehörigkeit (520.573) stellten die größte ausländische Nationalitätengruppe in NRW, gefolgt von Polen (169.338) und Italienern (127.631). Den höchsten Anteil an Personen ohne europäische Staatsangehörigkeit hatten in NRW Ende letzten Jahres Menschen mit marokkanischem Pass (33.564). Differenziert nach Kontinenten besaßen 1.588.056 Ausländer eine europäische, 222.169 eine asiatische, 100.830 eine afrikanische und 36.881 eine amerikanische Staatsangehörigkeit; der geringste Teil der ausländischen Einwohner (2.294) kam aus Australien und Ozeanien. Von den fast 1,6 Millionen Ausländern mit europäischer Staatsangehörigkeit besaßen 785.914 einen Pass der EU-Staaten.
1.405.937 (71,6 Prozent) Ausländer leben bereits seit mindestens acht Jahren in NRW und könnten somit einen Anspruch auf Einbürgerung geltend machen. Darunter befanden sich 868.564 Personen, die seit mindestens 20 Jahren an Rhein und Ruhr ansässig sind. Bei der regionalen Betrachtung zeigt sich, dass Ende 2013 knapp jeder zehnte Ausländer NRWs (193.450) seinen Wohnsitz in Köln hatte. In Düsseldorf lebten insgesamt 127.785 Menschen mit ausländischem Pass; hier hatten sich mit 5.879 auch mehr als die Hälfte (58 Prozent) aller Personen in NRW mit japanischer Staatsbürgerschaft niedergelassen.

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