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Ausbildungsmesse "Pott und Deckel" in Krefeld

50 Unternehmen stellten sich 600 Bewerbern vor

Am Mittwoch, 12. Februar 2020, fand in der Agentur für Arbeit Krefeld die erste Auflage von Pott und Deckel statt. Über 50 Unternehmen aus den Bereichen Handel, Handwerk, Gesundheit und Soziales stellten sich hier den Ausbildungssuchenden vor.

Krefeld - Thomas Becker, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Krefeld erklärt: „Wir bringen Ausbildungsbetriebe und junge Menschen zusammen. Und das auf eine neue Art und Weise der Ansprache. Wir erreichen Jugendliche über verschiedene Formate, die wir hier im Hause anbieten, in einer tollen Location.“ Anders als bei anderen Azubi-Speed-Datings setzte die Agentur für Arbeit nicht auf eine große Halle in der die Gespräche statt finden. Hier wurden Einzelgespräche in Büroräumen geführt. „Wir wollten, anders als in der Vergangenheit, diesen ‚Behördencharakter‘ beseitigen und letztlich das Individuelle hervorheben“, so Becker.

In Face-to-Face-Gesprächen konnten die rund 600 Ausbildungssuchenden mit über 50 Arbeitgebern ins Gespräch kommen und über Ausbildungsmöglichkeiten sowie Praktika sprechen. Nachwuchsmoderator und -comedian Niklas Siepen moderierte die Veranstaltung. In 3-Minütigen Pitches konnten Arbeitgeber für ihre Ausbildungsberufe werben und Auszubildende stellten sich den kritischen Fragen der Jugendlichen. So wurden sie mit negativen Vorurteilen zu ihrer Ausbildung konfrontiert und konnten mit diesen aufräumen.

Vor Ort konnten die Jugendlichen auch direkt ein professionelles Bewerbungsfoto machen lassen. Das Foto wurde vor Ort ausgedruckt, zugeschnitten und konnte direkt mitgenommen werden.

Ausserdem gab es eine Game-Area für Ausbildungssuchende. Zusammen mit Azubis konnten sie hier Kickern oder Videospiele spielen und über Berufe sprechen.

Damit die Jugendlichen sich in der Agentur für Arbeit nicht verlaufen, und auch jeder Pott seinen Deckel findet, wurden Lagepläne an den Gängen platziert. Hier wurden die Bewerber von Mitarbeitern der Agentur zu ihren Zielen geführt.

Unter den Ausstellern war auch Konditor- und Bäckermeister Heinrich Poeth: „Der Wunsch für heute ist es, dass wir hier jemanden finden, der wie ein Deckel zu unserem Pott passt. Ein Partner in der Ausbildung.“ Aber muss man als Konditor nicht schon um eins in der Früh anfangen? "Bei uns fangen die Bäcker so um 5:00 Uhr morgens an, die Konditoren in der Regeln um 6:00 Uhr", erklärt Poeth. "Das sind aber relativ humane Zeiten. In anderen Betrieben kann das auch ganz anders sein."

Unter den Arbeitgebern bei Pott und Deckel war auch Aldi Süd. "Wir bieten eine sehr vielfältige Ausbildung", so Jérémy Delatour, Regionalverkaufsleiter bei Aldi Süd in Mönchengladbach. "Wir bilden aus zur VerkäuferIn. Die Ausbildung dauert zwei Jahre, man kann bei sehr guten Leistungen noch ein drittes Jahr anhängen. Im Rahmen der Ausbildung lernt man alle Tätigkeiten bei uns im Verkauf kennen: Von Kasse, zum Einräumen der Ware bis zur Qualitätskontrolle in unseren Frischebereichen, also das komplette Paket."

Die Resonanz der Arbeitgeber zu „Pott und Deckel“ ist sehr positiv: "Wir haben einige Vorstellungsgespräche geführt und zwei davon waren durchaus vielversprechend", freut sich Heinrich Poeth. Jérémy Delatour von Aldi Süd fügt hinzu: "Es war für uns ein Versuch und es ist ein sehr gutes Konzept. Die Bewerber sind vorbereitet und es ist ein freundliches Kennenlernen in einer sehr lockeren Atmosphäre."

"Pott und Deckel" gab den Unternehmen und Bewerbern die Chance, in entspannter, stressfreier Atmosphäre zusammen zu kommen.


Ausbildungsmesse "Pott und Deckel" in Krefeld
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