Ausbau des Düsseldorfer Radhauptnetz geht weiter

Hofgartenrampe wird für Radverkehr ausgebaut

Die Stadtverwaltung Düsseldorf hat dem Ordnungs- und Verkehrsausschuss am 24. November 2021 die Anschlussplanung für die Hofgartenrampe vorgestellt.

Düsseldorf - Die Hofgartenrampe ist eine innerstädtische Hauptverkehrsstraße und im Streckenverlauf die Verlängerung der Oberkasseler Brücke. Sie verbindet die linksrheinischen Stadtteile mit dem Stadtzentrum und der Altstadt und ist daher auch für den Radverkehr von hoher Bedeutung. Geplant ist der Baustart für Mitte 2022. 

Mehr Sicherheit am Knotenpunkt

Da es am Knotenpunkts in der Vergangenheit vermehrt zu Unfällen gekommen ist, sieht die Ausführungsplanung den Bau einer Ampelanlage vor, um die Sicherheit dort zu erhöhen. Innerhalb des Ausbaus der Mittelinsel mit einer Ampelanlage, werden Detektoren eingebaut, die zukünftig dem Radverkehr, soweit möglich, Vorrang gewähren sollen.

Der östliche Fahrstreifen der Hofgartenrampe soll zukünftig als Rechtsabbieger in die Oederallee genutzt werden. Somit führt ein Fahrstreifen geradeaus auf die Oberkasseler Brücke. Im weiteren Verlauf der Hofgartenrampe in Richtung Süden ist im Seitenraum ein Zweirichtungsradweg geplant, der getrennt zum Gehweg verläuft. Aufgrund der fehlenden Flächen im Seitenraum und der Vermeidung des Eingriffs in den Hofgarten reduziert sich geringfügig die Fahrstreifenbreite des Kraftfahrzeugverkehrs und die Längsparker entlang des Hofgartens entfallen. Der geplante Zweirichtungsradweg kann auf einem Großteil der Strecke eine Breite von 3,20 Meter aufweisen und entspricht mit dem roten Asphalt dem neuen, hohen Standard der Radwegeplanung. Zur Erhöhung der Sicherheit und um das regelwidrige Parken entlang der Hofgartenrampe zu verhindern, werden Poller im 75 Zentimeter breiten Sicherheitsraum zwischen dem Radweg und der Fahrbahn gesetzt.

Des Weiteren werden zur besseren Anbindung der nördlichen Altstadt an das Radhauptnetz die Radverkehrsanlagen im Anschluss an die Fritz-Roeber-Straße/Hofgartenrampe ausgebaut. Dafür wird der Seitenraum von der Hofgartenrampe auf die Fritz-Roeber-Straße vergrößert und erhält einen getrennten Geh- und Radweg. Die nördliche Querungsmöglichkeit an der Ampelanlage in Richtung Eiskellerberg erhält eine breitere Aufstellfläche, die zukünftig eine ausreichende Fläche für Fahrräder bietet. Die beiden Kraftfahrzeugspuren bleiben erhalten, werden jedoch, um den Seitenraum zu verbreitern, in ihrer Breite reduziert.