17.12.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Auf Facebook lauert das Böse

Auf Facebook lauert das Böse

"Entfreunde" dich nie von der falschen Person

Auch an diesem Donnerstag laufen in den deutschen Kinos wieder einige interessante Popcorn-Premieren über die Leinwand. Unsere drei heißesten Kandidaten für das Prädikat "Film der Woche" haben wir für euch zusammen gestellt.

Düsseldorf - Neben der Dokumentation 'Je suis Charlie' und dem Krimi 'Legend', hat uns der Horror-Thriller 'Unfriend' in dieser Woche am meisten überzeugt. Hier die Neustarts im Überblick:

Unfriend

Im Social-Media-Horror "Unfriend" geht's Schlag auf Schlag: Laura (Alycia Debnam-Carey) beendet die Facebook-Freundschaft zu ihrer Stalkerin Marina (Liesl Ahlers). Die erhängt sich daraufhin und löst so einen Fluch aus. Nach und nach sterben auf bestialische Weise Lauras Freunde, die über ihre technischen Geräte vom dämonischen Ich Marinas in den Wahnsinn getrieben werden. Laura beginnt gegen den Fluch zu kämpfen, es kommt zum Showdown in einer alten Ruine. "Unfriend" vereint Okkultismus und Social Media, ist dabei schaurig, aber ziemlich vorhersehbar.

Fotos und Trailer findet ihr hier

Legend

Vorbilder gibt es durchaus: Van Damme versuchte es mäßig beindruckend 1991 in "Double Impact", Armie Hammer vor fünf Jahren recht überzeugend in "The Social Network". Noch nie jedoch wurde die Herausforderung einer Zwillingsbrüder-Rolle von einem Schauspieler so eindrücklich umgesetzt wie von Tom Hardy im Gangster-Drama "Legend". Der 38-jährige Brite verkörpert die Gebrüder Ronald und Reginald Kray, die sich im pulsierenden London der 60er-Jahre zu Königen der Unterwelt aufschwangen. Dass das auf wahren Begebenheiten basierende Biopic keinen Wert auf eine realistische Darstellung des Gangster-Milieus legt, sondern sich in herrlichsten Klischees und Überzeichnungen verliert, kommt der Geschichte dabei zugute.

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Je suis Charlie

Ein Jahr nach dem Terroranschlag auf das französische Satiremagazin "Charlie Hebdo" arbeitet ein Dokumentarfilm die Ereignisse auf: Am 9. Januar 2015 stürmten islamistische Extremisten die Redaktionsräume der Pariser Zeitschrift und töteten elf Redakteure, weitere Angriffe in der Stadt forderten ebenfalls Opfer. Mit dem Spruch "Je suis Charlie" bekundete die Welt nach den fürchterlichen Morden ihre Solidarität, und so lautet auch der deutsche Titel der Doku von Daniel Leconte und seinem Sohn Emmanuel. In TV-Aufnahmen und Interviews zeichnen die Regisseure die Geschehnisse nach, gleichzeitig entsteht durch vor und nach den Attacken geführte Gespräche mit den Redakteuren ein Porträt des Magazins "Charlie Hebdo" und eine Diskussion über die Freiheit der Satire.

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