Auf den Spuren von 'Sex and the City'

'How to Be Single' ... oder besser doch nicht

Auch an diesem Donnerstag laufen in den deutschen Kinos wieder einige interessante Popcorn-Premieren über die Leinwand. Unsere drei heißesten Kandidaten für das Prädikat "Film der Woche" haben wir für euch zusammen gestellt.

Düsseldorf - Neben dem Fantasy-Abenteuer 'The Huntsman & The Ice Queen' und der schwedischen Drama-Komödie 'Ein Mann namens Ove', hat uns die Beziehungskomödie 'How To Be Single' in dieser Woche am meisten überzeugt. Hier die Neustarts im Überblick:

How to Be Single

Die Erfolgsserie "Sex & The City" war bahnbrechend für unzählige Filme, in denen die Frauen selbstbestimmt ihr Liebesding durchziehen - etwa in "Dating Queen" (2015) mit Amy Schumer. Doch aller Emanzipation zum Trotz: Am Ende soll es eben doch die eine, große Liebe sein, die das Schicksal bitte für einen bereithalten möge, und nach der man all die Single-Jahre auf der Suche war. Auch "How To Be Single" folgt dieser bekannten Dramaturgie des hoch emotionalen hollywood'schen Frauenfilms.

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The Huntsman & The Ice Queen

Das Interessanteste an der Schneewittchen-Verfilmung "Snow White & The Huntsman" von 2012 war weder die mit Mühe auf Spielfilmlänge gestreckte Story noch die halbgaren Schauspielleistungen; nicht einmal die durchaus ansehnlichen Schauwerte. Stattdessen gab es hinter den Kulissen einen waschechten Skandal, als Hauptdarstellerin Kristen Stewart beim Knutschen fotografiert wurde - mit dem verheirateten Regisseur des Films, Rupert Sanders. An der Fortsetzung "The Huntsman & The Ice Queen" arbeiteten nun weder Sanders noch Stewart mit. Ergebnis: ein skandalfreier Film inklusive einer mit Mühe auf Spielfilmlänge gestreckten Story, halbgaren Schauspielleistungen, aber immerhin ansehnlichen Schauwerten. Das reicht nicht für gute Unterhaltung. Dabei hatte man doch im Vorfeld schon so einiges richtig gemacht...

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Ein Mann namens Ove

Früher war einfach alles besser, glaubt der Endfünfziger Ove (Rolf Lassgård). Auch der Selbstmord. Eigentlich baumelt er in seinem Anzug schon ganz gut - da rammt direkt vorm Fenster ein neu hinzugezogener Familienvater mit dem Anhänger seinen Briefkasten. Dem Jungspund muss er wohl eine Einpark-Lektion geben. Aber die neuen Nachbarn wollen ihm auch danach partout keine Ruhe für den Tod geben. Ihrem Dank für seine Hilfestellungen begegnet er schroff. Nicht nur, weil sie ihn vom Jenseits fernhalten, sondern weil er in einer Spießerschale des überheblichen Bessermachens steckt. An der picken die Neulinge jedoch eifrig herum. Die schwedische Komödie "Ein Mann namens Ove" ist rührend, makaber und absurd, allerdings auch ein wenig eindimensional.

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