16.07.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Artenschutz beachten - Verbotene Urlaubs-Souvenirs

Artenschutz beachten - Verbotene Urlaubs-Souvenirs

Zoll beschlagnahmt Jährlich 10.000 Mitbringsel

Am Donnerstag, 25. Juni 2015, informierte das Bundesamt für Naturschutz, der Zoll Düsseldorf und das Bundesumweltministerium über Artenschutz auf Urlaubsreisen.

Düsseldorf - Auch heute noch versuchen Urlauber ein ganz besonderes Souvenir aus ihrem Sommer Urlaub mit zu bringen. Dabei vergessen viele nur leider den Artenschutz und begehen Artenschmuggel. "Auch 40 Jahre nach Inkrafttreten des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) ignorieren noch viele Touristen die geltenden Einfuhrverbote, die nicht nur für lebende Tiere oder Pflanzen gelten. Auch die Einfuhr von teilen geschützter Exemplare und daraus gewonnenen Erzeugnissen ist nicht erlaubt", sagt Bundesumweltministerin Barbara Hendricks heute beim Besuch des Zollamtes am Flughafen Düsseldorf.

Im Jahr 2014 hat der Deutsche Zoll bei Kontrollen an Flughäfen bei 1.000 Beschlagnahmungen über 70.000 Gegenstände sicher gestellt. Trotz Artenschutzabkommen ist die Liste der Beschlagnahmten Gegenstände sehr lang.
Dies sind die häufigsten Beschlagnahmungen:
Lebende Schildkröten, Steinkorallen, Elfenbeinschnitzereien, Erzeugnisse aus Reptilienleder, Kobras in Alkohol, Orchideen, Kakteen, Störkaviar oder Arzneimittel mit Bestandteilen geschützter Tiere und Pflanzen.
All diese Gegenstände werden nur durch die kontinuierliche Nachfragen von Touristen hergestellt.
Das Bundesumweltministerium rät deshalb dazu, sich vor dem Urlaub zu informieren.
Dies kann man entweder auf der Internetseite vom Zoll (www.zoll.de) oder auf der Internetseite www.artenschutz-online.de.


Tags:
  • zoll
  • deutschland
  • urlaub
  • ferien
  • artenschutz
  • schmuggel
Artenschutz beachten - Verbotene Urlaubs-Souvenirs
Werbung

Copyright 2018 © Xity Online GmbH