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Armin Rohde finanzierte Studium mit Porno-Vertonung

Schauspieler ist lieber der Schurke als der Gute

Schauspieler Armin Rohde spielt in seinen Filmen lieber den Schurken als den Guten.

Berlin - Schauspieler Armin Rohde hat sein Schauspielstudium unter anderem mit dem Synchronisieren von Pornofilmen finanziert. "Für so einen 70-Minuten-Porno gab es damals 400 Mark, das war viel Geld", erinnerte sich der Schauspieler in der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Dafür habe ich dann elf Stunden am Mikrofon gestanden, geächzt, gestöhnt und Sauereien erzählt. Aber 400 Mark bar auf die Kralle war eben genauso viel wie mein monatliches Bafög."

In seinen Filmen spielt Rohde lieber den Schurken als den Guten. "Es sind einfach die dankbareren Rollen", sagte der 60-Jährige. "Diese Typen, die sich eben nicht an Regeln und Gesetze halten, sind spannender zu spielen." Zudem könne er gar keine braven Charaktere geben, berichtete Rohde: "Den netten Nachbarsjungen habe ich nie draufgehabt, da weiß ich bis heute nicht, wie das geht."

(xity, AFP)


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