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Arbeitnehmer haben künftig mehr Möglichkeiten zur Qualifizierung

Konsequenz aus Digitalisierung der Arbeitswelt

Im Zuge der Digitalisierung der Arbeitswelt haben Beschäftigte künftig bessere Chancen zur Weiterbildung.

Berlin - Der Bundestag billigte am Freitag, 30. November 2018, mit breiter Mehrheit das Qualifizierungschancengesetz von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD). Es legt fest, dass Beschäftige künftig unabhängig von Ausbildung, Lebensalter und Betriebsgröße leichter als bisher in den Genuss von Qualifizierungsmaßnahmen kommen können.

Für das Gesetz stimmten die Koalitionsfraktionen sowie FDP und Grüne. Linke und AfD enthielten sich. "Deutschland wird die Arbeit im digitalen Zeitalter nicht ausgehen, aber es wird andere Arbeit sein", sagte Heil in der abschließenden Debatte. "Es geht darum, aus technologischem Wandel sozialen Fortschritt zu machen."

Geregelt wird in dem Gesetz auch die geplante Senkung des Beitrags zur Arbeitslosenversicherung um 0,5 Prozentpunkte. 0,1 Punkte davon werden per Verordnung gesenkt, was bei Bedarf leichter wieder rückgängig gemacht werden kann.

Schließlich werden die Rahmenbedingungen für den Bezug des Arbeitslosengeldes I für Arbeitnehmer mit unterbrochener Erwerbstätigkeit verbessert. Bislang muss ein Arbeitnehmer zwölf Monate Beiträge zur Arbeitslosenversicherung in einem Zeitraum von 24 Monate nachweisen, um in den Genuss dieser Leistung zu kommen. Der Rahmen wird von 24 auf 30 Monate ausgeweitet.

(xity, AFP)


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