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"Antisemitismus in Deutschland"

Konferenz im Plenarsaal des Rathauses

Die Deutsche Gesellschaft e. V. hat am 27. November 2018 zu der Konferenz "Antisemitismus in Deutschland" in den Plenarsaal des Düsseldorfer Rathauses eingeladen.

Düsseldorf - Das Projekt richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Medien, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, Multiplikatoren, Studierende, Lehrerinnen und Lehrer sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik, Kultur, Religion sowie Jugend- und Bildungsarbeit sprechen gemeinsam mit dem Publikum unter anderen über die Fragen, wie verbreitet Antisemitismus im Alltag ist, wie sich Antisemitismus im politischen und religiösen Extremismus zeigt und was politische Bildungsarbeit gegen Antisemitismus leisten kann.

Nach der Rede des Oberbürgermeisters und der Begrüßung durch Prof. Dr. Tilman Mayer, Vorstand Deutsche Gesellschaft e. V. - Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn, gab es einen Vortrag von Dr. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, über "Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart".

Dieter Burgard, Beauftragter für jüdisches Leben und Antisemitismusfragen der Landesregierung Rheinland-Pfalz, referiert über "Strategien gegen Antisemitismus auf Landesebene". Anschließend finden Podiumsgespräche mit Publikumsbeteiligung statt. Die Konferenz wird von Korbinian Frenzel, Deutschlandfunk Kultur, moderiert. Im Podium zum Thema "(K)eine Normalität: Jüdisches Leben heute" diskutieren, neben Dr. Knobloch, Dr. Noga Hartmann, Leiterin der Isaak-Emil-Lichtigfeld-Schule Frankfurt a. M., und Alon Meyer, Präsident von MAKKABI Deutschland e. V.

Bei weiteren Podiumsrunden nehmen unter anderem Dr. Türkân Kanbıçak, Pädagogisches Zentrum des Fritz-Bauer-Instituts und des Jüdischen Museums Frankfurt, Alexander Schneider, Vorstand des Vereins zur Förderung der jüdischen Kultur e. V. sowie des Trägervereins der Lauder-Morijah-Schule zu Köln e. V., Dr. Andreas Verhülsdonk, Geschäftsführer der Unterkommission für die religiösen Beziehungen zum Judentum der Deutschen Bischofskonferenz, sowie Guido Selzner, Referatsgruppenleiter der Abteilung Rechtsextremismus/  -terrorismus im Bundesamt für Verfassungsschutz, teil. Prof. Dr. Armin Pfahl-Traughber, Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung, Fachbereich Nachrichtendienste - Abteilung Verfassungsschutz, Politischer Extremismus, Politische Ideengeschichte, referiert zum Thema "Antisemitismus im politischen und religiösen Extremismus".


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