27.10.2020 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Angst vor Ausspähung privater Daten steigt

Angst vor Ausspähung privater Daten steigt

Tipps, wie man sich im Internet schützen kann

Ob Online-Banking, Versenden von E-Mails oder Shopping im Internet: Wer einen Online-Dienst in Anspruch nehmen möchte, muss oft seine privaten Daten hinterlassen.

Hamburg - Durch den NSA-Skandal, Edward Snowden und Hackerübergriffe leidet das Vertrauen in solche Dienste mehr und mehr. Daher ist es laut einer aktuellen BITKOM-Studie nicht verwunderlich, dass sich 81 Prozent der Deutschen vor Ausspähungen privater Daten im Internet fürchten. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) sind schon einmal selbst Opfer von kriminellen Internetaktivitäten geworden, circa ein Drittel verzichtet auf Online-Banking und fast 50 Prozent sogar auf das Versenden von E-Mails und wichtigen Dokumenten über das Internet. Viele wissen nicht, wie sie ihre eigenen Daten vor Überfällen schützen können. Dabei ist es heute gang und gäbe, einen VPN-Dienst zu nutzen - und einfach noch dazu. VPN ist ein virtuelles privates Netzwerk, das es Nutzern erlaubt, das öffentliche Internet wie ein privates Netzwerk zu nutzen. Das hindert Hacker und andere Schnüffler daran, den Internetdatenverkehr von Nutzern abzufangen. Marktführer ist hierbei Hide My Ass!, der die VPN-Nutzung weltweit zugänglich und kinderleicht gemacht hat. Doch was leisten diese Netzwerke wirklich und ist die Nutzung überhaupt legal? 6 Tipps, wie man seine privaten Daten schützt und was ein VPN-Dienst noch so alles leisten kann:

1. VPN schützt die eigene Privatsphäre der User

Bei der Nutzung von VPN-Diensten geht es vorranging um den Schutz der persönlichen Daten und Privatsphäre im Netz - vor Netzwerk-Schnüfflern, staatlichen Behörden oder sonstigen neugierigen Blicken.

2. VPN schützt die öffentliche WLAN-Verbindung

Öffentliche WLAN-Verbindungen, wie beispielsweise in Cafés, sind wahre Spielwiesen für Hacker. Im Internet finden sich zuhauf Anleitungen, wie man die Daten der Nutzer in Sekundenschnelle bekommen kann.

3. Mit VPN sicher Zuhause surfen

Normalerweise können Internetprovider jede Aktivität eines Users beobachten. Mit VPN können Internetdienstanbieter nicht mehr mitverfolgen, welche Internetseiten im Netz besucht werden.

4. Private Daten mit VPN verschlüsseln

Viele User nutzen Online-Dienste wie Dropbox, Google Drive oder Sky Drive, um schnell und einfach Daten über das Internet auszutauschen. Hacker können kinderleicht auf private oder geschäftliche Inhalte zugreifen. VPN-Dienste nehmen Online-Kriminellen diese Möglichkeit weg.

5. Die Nutzung von VPN ist uneingeschränkt erlaubt und legal

Die Nutzung von VPN-Diensten ist absolut legal und man hat keine rechtlichen Konsequenzen zu befürchten. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass man keinen illegalen Aktivitäten im Netz nachgeht.

6. Die Verantwortung für die Online-Aktivitäten liegt beim User

VPN bietet jedem Nutzer die Möglichkeit, sich anonym und sicher im Internet zu bewegen. Die Entscheidung, was ein Nutzer dann im Internet macht - auf welche Seiten er geht, was er runterlädt, liegt allein beim Nutzer.


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