26.09.2020 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Angestellte des Landes fordern mehr Geld

Angestellte des Landes fordern mehr Geld

Warnstreiks sorgten für Behinderungen

Auch in Düsseldorf legten heute mehrere Tausend Angestellte des Landes ihre Arbeit nieder. In Schulen fiel der Unterricht aus und in den Verwaltungen blieben die Schreibtische unbesetzt. Es geht, wie so oft, um mehr Geld.

Düsseldorf - Die Warnstreiks hatten nicht nur Auswirkungen auf die Verkehrslage in der Landeshauptstadt, sondern auch auf Schulen, Unikliniken, Hochschulen, Justiz, Finanzverwaltungen und Ministerien. Hier fiel der Unterricht teilweise aus oder die Patienten in den Kliniken mussten sich auf längere Wartezeiten einstellen. 

Rund 3000 Angestellte versammelten sich zu einer Kundgebung von GEW, Polizeigewerkschaft und Verdi. Sie alle fordern mehr Geld. Nach Angaben des DBB Beamtenbund und Tarifunion kamen rund 5000 Teilnehmer zum Finanzministerium. Sie alle haben ein gemeinsames Ziel: Faire Bezahlung. Die Gewerkschaften wollen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst eine Lohnerhöhung von 5,5 Prozent, aber mindestens ein Plus von 175 Euro. Mit den Streiks wollen die Angestellten den Druck vor der dritten Tarifrunde, die in vier Tagen stattfindet, erhöhen. 

Der Streik ging in zwei Zügen durch die Innenstadt und endete am Landtag, wo die Angestellten ihre Forderungen bei einer Großkundgebung noch einmal lautstark verkündeten. Am Mittag kam es bei der Rheinbahn rund um den Landtag und im Innenstadtbereich zu Sperrungen und Behinderungen. Diese sind aber mittlerweile wieder aufgehoben und die Bahnen verkehren wieder wie gewohnt.


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