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"Angekommen – Lebenswege junger Flüchtlinge"

OB Dirk Elbers eröffnete Ausstellung

"Angekommen – Lebenswege junger Flüchtlinge in Deutschland" heißt der Titel einer Fotoausstellung, die Oberbürgermeister Dirk Elbers am Montag, dem 17. März, im Düsseldorfer Rathaus eröffnet hat.

Düsseldorf - Neun junge Flüchtlinge, die zwischen 2002 und 2009 als so genannte "unbegleitete minderjährige Flüchtlinge" mit traumatisierenden Erlebnissen nach Deutschland und ins Psychosoziale Zentrum für Flüchtlinge Düsseldorf (PSZ) gekommen sind, haben Stationen auf ihren weiteren Wegen in Deutschland in Bild und Text dokumentiert. Alle haben in Deutschland etwas geschafft, haben studiert oder eine Ausbildung gemacht, haben einen Beruf oder sind noch auf dem Weg dahin.
"Diese Ausstellung zeigt eindrucksvoll, wie wichtig es ist, jungen Menschen, die unter dramatischen Umständen ihre Heimat verlassen mussten, in Deutschland Unterstützung, eine neue Perspektive und damit auch eine neue Heimat zu geben. Dabei spielt die Arbeit des Psychosozialen Zentrums für Flüchtlinge Düsseldorf eine ganz wichtige Rolle", sagt Oberbürgermeister Dirk Elbers.
Die ehemalige Flüchtlinge machen es sich zur Aufgabe, anderen jungen Flüchtlingen durch ihre Beispiele Mut zu machen und sie zu motivieren, ihren eigenen Lebensweg zu gehen, sich dabei vielen Herausforderungen zu stellen, um eine Perspektive aufzubauen. Die Ausstellung ist vom 17. März bis 4. April montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr im hinteren Foyer des Rathauses, Marktplatz 2, zu sehen.
Hintergrund:
Die Fotos und Texte wurden erstellt von Abdoulaye Kourouma, Allieu Kamara, Edem Kossi Zikpi, Francis H. Karimu, Gando Barry, Ismail Daillo, Joseph Akino, Bala Darboe, Victor Uche Okafor. Sie stammen aus Cote d´Ivoire, Gambia, Guinea, Nigeria, Sierra Leone, Süd-Sudan und Togo. Alle neun Teilnehmer an der Ausstellung wurden vom Psychosozialen Zentrum für Flüchtlinge Düsseldorf betreut. Jährlich finden dort rund 400 Menschen aus 50 Ländern Hilfe. Getragen wird das PSZ von einem gemeinnützigen Verein, der dem Diakonischen Werk Rheinland- Westfalen-Lippe angehört.

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"Angekommen – Lebenswege junger Flüchtlinge"
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