"Angekommen in Krefeld"

Ausstellung in der VHS eröffnet

Die Volkshochschule Krefeld gibt nun in einer Ausstellung bis zum 31. Mai dem Thema "Flüchtlinge in Krefeld" ein Gesicht.

Krefeld - Bei der Eröffnung der Ausstellung im äußerst gut besuchten VHS-Haus am Von-der-Leyen-Platz mit Bürgermeisterin Gisela Klaer stimmte der Krefelder Kabarettist Jochen Butz mit einem Augenzwinkern auf das Thema "Angekommen in Krefeld - refugees - 20 faces/20 stories" ein. Die Moderation übernahm Michael Passon von der WZ Krefeld. Für die musikalische Untermalung sorgten die Singkreise des ?Café Sarah" und der VHS. Unterstützt wird die Ausstellung durch den Förderverein der VHS Krefeld und Neukirchen-Vluyn, die Evonik Stiftung und die Bürgerstiftung Krefeld.

Zehn Erwachsene und zehn Jugendliche, die ihre Heimat verlassen haben und in Krefeld angekommen sind, skizzieren in der Ausstellung ihre Vergangenheit, Gegenwart und Zukunftsvorstellungen im Foyer der VHS. Sie wurden dazu zuvor von WZ-Redakteuren interviewt. Während der Eröffnungsveranstaltung erzählten vier der Zuwanderer ihre Geschichten auf Deutsch und Englisch im Interview mit Michael Passon. VHS-Leiterin Dr. Inge Röhnelt, KI-Leiterin Dr. Tagrid Yousef und die drei verantwortlichen Fotografen berichteten zusätzlich über die Entstehungsgeschichte und die Hintergründe der Ausstellung. Die Berichte aller dargestellten "zwanzig Gesichter" sind außerdem in einem Zeitungskatalog zusammengefasst, der kostenfrei in der VHS erhältlich ist.

Im Zusammenhang mit der Ausstellung erklärt in einem Vortrag am Donnerstag, 21. April, ab 19 Uhr Dr. Christoph Dautermann, stellvertretender Leiter der Museen Burg Linn, dass das Thema Zuwanderung Krefelds Geschichte bis heute prägt. Der Eintritt kostet sechs Euro.