Amtshilfe der Bundeswehr endet

Hilfe im Impfzentrum endet am 14. Juni 2021

Soldatinnen und Soldaten im Impfzentrum verabschiedet – Einsatz im Gesundheitsamt noch bis Ende Juni 2021

Kreis Soest - Genau vier Monate lang, und zwar vom 14. Februar bis zum 14. Juni 2021, unterstützte das Versorgungsbataillon 7 mit Kameradinnen und Kameraden der 1. Kompanie aus Unna und der 4. Kompanie aus Stadtallendorf die Arbeit im Impfzentrum des Kreises Soest. Kreisdirektor Dirk Lönnecke, Leiter des Krisenstabs beim Kreis Soest, und Abteilungsleiter Mirko Hein verabschiedeten die Kameraden am Dienstag, 15. Juni 2021, offiziell und dankten ihnen herzlich für ihren Einsatz.

„Sowohl im regulären Betrieb im Impfzentrum als auch am Telefon in der Terminvergabe und Beratung waren die Kameraden aus Unna und Stadtallendorf eine sehr wertvolle Stütze“, betonte Abteilungsleiter Mirko Hein. Kreisdirektor. Dirk Lönnecke lobte ebenfalls die geleistete Arbeit, stellte in diesem Zusammenhang aber auch die reibungslose Kooperation mit dem Kreisverbindungskommando der Bundeswehr heraus: „Die Zusammenarbeit mit dem Kreisverbindungskommando, namentlich mit Oberstleutnant Klaus Eifler und Oberstleutnant Theo Henke, stellte sich einmal mehr als sehr unkompliziert dar und war geprägt von einem vertrauensvollen Miteinander im Sinne einer schnellstmöglichen Unterstützung.“

Zur offiziellen Verabschiedung fanden sich aus der Glückauf-Kaserne in Unna Kommandeur Oberstleutnant André Rosariu sowie Major Christoph Staudt und Oberstabsfeldwebel Dietmar Steden ein. Von der 4. Kompanie des Versorgungsbataillon 7 in Stadtallendorf kamen extra nach Soest Oberleutnant Jean-Paul Östreich und Oberstabsfeldwebel Kai Hartung, um ihre Kameraden in Empfang zu nehmen und wieder zum Standort zu begleiten.

Auch in anderer Hinsicht konnte der Kreis Soest auf die Amtshilfe der Bundeswehr zählen. Soldatinnen und Soldaten des Logistikbataillons 161 aus Delmenhorst halfen seit dem 9. November 2020 dem Gesundheitsamt bei der telefonischen Kontaktpersonennachverfolgung und trugen damit dazu bei, dass im Kreis Soest Infektionsketten nachvollzogen werden konnten und so das Ausbruchsgeschehen kontrollierbar blieb. Auch hier stehen die Zeichen auf Abschied, denn der Einsatz läuft nur noch bis zum 30. Juni. „Wir sind der Bundeswehr sehr dankbar, dass sie Soldatinnen und Soldaten zur Bekämpfung der Pandemie in den Kreis Soest entsandt hat. Das war ein starkes Zeichen und vor allem eine unentbehrliche Hilfe in Zeiten von Corona“, betont Kreisdirektor Dirk Lönnecke. Ende April sind bereits Soldatinnen und Soldaten des Logistikzentrums der Bundeswehr in Wilhelmshaven verabschiedet worden, die bei Testungen in Pflegeheimen im Kreis Soest unterstützt haben.