Am Ende ist Schluss!

Melankomischer Abend mit Herz, Schmerz und Stani

Der Paderborner Kabarettist Stani wird am 19. September 2014 um 20.30 Uhr im Südbahnhof Krefeld mit seinem neuen Programm "Am Ende ist Schluss!" zu Gast sein. Begleitet wird er von seinem Pianist Eckhard Wiemann.

Krefeld - Wer heiter vergnüglich Scheitern auf schönstem Niveau genießen will, der ist bei Stani im richtigen Film. In seinem melancholisch-kabarettistischen Programm "Am Ende ist Schluss!“ seziert er die menschliche Seele. Dabei steht ihm am Klavier sitzend Eckhard Wiemann als Assistent zur Seite. Und das hat einen Grund.

Denn Stani singt Liebeslieder, Lieder von Brecht bis Brel, von Ale­xandra bis Zarah Leander, von Pete Bender und Erwin Grosche. Er singt von unerfüllter Leidenschaft und vom Leiden unerfüllter oder gebrochener Liebe, von Herz, Schmerz, Sehnsucht und Tod.

Doch Stani singt nicht nur, Stani interpretiert, und seine Interpretationen lassen keinen Spielraum, kein Auge trocken und kein Papiertaschentuch unbenutzt.

Und Stani zeichnet in seinen Geschichten den Weg des Melancholisten, nicht irgendeines Melancholisten, sondern des Melancholisten ansich – von der Wiege bis zur Bahre.

Bevor es jedoch soweit ist, entführt uns Stani in die Abgründe der melancholistischen Seele, offenbart uns ihr Pendeln zwischen Phlegma und Depression, Trauer und Verzweiflung.

Doch keine Angst, Stani läßt uns nicht in unseren Tränen ertrinken. Im Gegenteil, er zeigt uns, dass Tragik und Komik Geschwister sind. – Nirgendwo wird bekanntlich so herzhaft gelacht, wie beim Leichenschmaus, und die Schadenfreude soll ja auch nicht die schlechteste aller Freuden sein.

Aber Vorsicht: Wer zuletzt lacht, lacht zwar am längsten, doch nur allzu leicht kann einem das Lachen im Halse stecken bleiben.


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