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Aengevelt City Report 2018/2019 vorgestellt

Wohnungsdefizit von 18.400 Wohnungseinheiten

Am Mittwoch, 11. April 2018, stellte die Firma Aengevelt Immobilien ihren jährlichen Bericht über die Immobiliensituation in Düsseldorf vor.

Düsseldorf - Wer wissen möchte wie es auf dem Immobilienmarkt in Düsseldorf aussieht kommt am Aengevelt City Report nicht vor. In diesem Jahr wurde er zum 33. Mal vorgestellt.

Der City Report ist unterteilt in Büro-, Einzelhandels-, Grundstücks- und Privatimmobilien Markt.
Im Jahr 2017 erzielte der Büromarkt in der Region Düsseldorf (inkl. Umland mit Erkrath, Hilden, Ratingen, Neuss) nach Analysen von AENGEVELT-RESEARCH einen Flächenumsatz (inkl. Eigennutzer) von rd. 451.000 m². Der Wert liegt 96.000 m² bzw. rd. 27% über dem Vorjahresergebnis (2016: rd. 355.000 m²) sowie 22% über dem Mittelwert der jüngsten Dekade (Ø 2007-2016: 371.000 m² p. a.). Nur 2007 und 2015 wurden mit 510.000 m² bzw. 471.000 m² noch höhere Werte registriert.
Das Ergebnis resultiert aus einer erheblich höheren Anzahl an Großabschlüssen als im Vorjahr. Nachdem 2016 i sechs Vertragsabschlüsse in der Größenordnung über 5.000 m² mit insgesamt rd. 45.000 m² getätigt wurden, waren es im Berichtsjahr 14 Deals in diesem Größensegment mit insgesamt rd. 141.000 m², darunter fünf Anmietungen mit jeweils mehr als 10.000 m².
Hier hob Dr. Wulff Aengevelt, Geschäftsführender Gesellschafter der Aengevelt Immobilien GmbH & Co KG, bei der Präsentation besonders das Projekt „KAP1“ (Konrad-Adenauer Platz 1) hervor. Hier wurde mit der Landeshauptstadt Düsseldorf ein 30 Jahres-Mietvertrag abgeschlossen. Einziehen soll hier unter anderem die Zentralbibliothek der Stadt.

Das größte Thema und zugleich Problem ist und bleibt der Wohnungsmarkt in Düsseldorf. Der Bestand an Wohnungen zum Jahresende 2017 beträgt nach Korrektur durch den Zensus von 2011 und nach aktuellen Hochrechnungen von AENGEVELT-RESEARCH ca. 342.200 Wohneinheiten. Gleichzeitig gibt es 346.900 Privathaushalte. Damit besteht nominell bereits ein Defizit von rd. 4.900 Wohnungen. Da indessen markttypisch eine notwendige Fluktuations- bzw. Mobilitätsreserve in Höhe von mindestens 4% des Gesamtbestandes zu berücksichtigen ist, stellt sich der marktaktive Wohnungsbestand auf lediglich 328.500 Wohnungen. Vor diesem Hintergrund beläuft sich die nominelle Unterversorgung am Düsseldorfer Wohnungsmarkt kalkulatorisch auf ca. 18.400 Wohneinheiten.

2017 stieg der Geldumsatz aus konventionellen Immobilienverkäufen (Asset-Deals) am Düsseldorfer Grundstücksmarkt gegenüber dem Vorjahr markant um 14% bzw. EUR 570 Mio. auf rd. EUR 4,7 Mrd. (2016: rd. EUR 4,13 Mrd.) und erzielt damit ein neues Rekordergebnis (bisher 2015: 4,33 Mrd.). Das Ergebnis liegt zudem EUR 1,36 Mrd. bzw. 41% über dem Mittelwert der jüngsten Dekade (Ø 2007-2016: EUR 3,34 Mrd.).
Hinzu kommen nach Analysen von AENGEVELT-RESEARCH rd. EUR 874 Mio. mittels Verkauf von Unternehmens-/Gesellschaftsanteilen, so genannten Share-Deals (2016: rd. EUR 634 Mio.), auch das der bisher höchste von AENGEVELT ermittelte Wert.
Das Gesamttransaktionsvolumen am Düsseldorfer Grundstücksmarkt summiert sich damit 2017 auf insgesamt EUR 5,58 Mrd. und übertrifft damit den bisherigen Rekordwert des Jahres 2015 (EUR 4,85 Mrd.) um rd. EUR 730 Mio. bzw. 15%.

Düsseldorf verzeichnet seit Jahren eine durchgängig hohe Nachfrage nach qualifizierten Einzelhandelsflächen. Dabei ist die Landeshauptstadt insbesondere für internationale Filialisten und Anbieter aus dem Luxussegment einer der beliebtesten Expansionsstandorte in Deutschland.


Aengevelt City Report 2018/2019 vorgestellt
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