ADAC erwartet zu kommendem Wochenende erneut viele Staus

Auch in Nachbarländern Ferienbeginn

Autofahrer müssen sich auch am kommenden Wochenende wegen der angelaufenen Hauptreisewelle auf Staus einstellen.

München - Am Freitagnachmittag, dem Vormittag und frühen Nachmittag des Samstags und am Sonntagnachmittag sei mit den Spitzenzeiten des erhöhten Verkehrsaufkommens zu rechnen, erklärte der Automobilklub ADAC am Montag in München. Die Fernstraßen zu Nord- und Ostsee und in Richtung Österreich und Italien gehören demnach zu den am stärksten betroffenen Strecken.

In sechs Bundesländern sind schon Sommerferien. Dazu kommen auch viele Nachbarländer, wo deshalb auf den Hauptreiserouten ebenfalls Staus zu erwarten seien. Hauptziele der deutschen Sommerurlauber sind nach Einschätzung des ADAC die deutschen Küsten, die Alpen und der Süden. Zu den Problemstrecken zählten Tauern-, Fernpass-, Brenner-, Krawanken- und Gotthardroute sowie die Fernstraßen zu den italienischen, kroatischen und französischen Küsten.

Auch auf den Zufahrtstraßen der Ausflugsregionen in den Alpenländern sei mit einer sehr angespannten Verkehrslage zu rechnen. Staus werde es auch auf dem Weg zur belgischen und niederländischen Küste geben. Wegen verstärkter Grenzkontrollen sei besonders auf dem Weg nach Slowenien und Kroatien mit längeren Wartezeiten zu rechnen.

(xity, AFP)