Wenn im Winter die Batterie wieder streikt

Auf diese Warnzeichen sollten Autofahrer achten

Jetzt sollten Autofahrer den Zustand ihrer Starterbatterie überprüfen lassen - am besten noch vor dem ersten Kälteeinbruch.

Hannover - Der Ausfall der Starterbatterie ist nach wie vor die Pannenursache Nummer eins - und sie hat ihren Vorsprung im vergangenen Jahr sogar noch deutlich ausgebaut. Laut ADAC war die Batterie die Ursache für nahezu jeden zweiten Einsatz der Pannenhelfer (46,3 Prozent). Der Hauptgrund dafür liegt auf der Hand: In Autos, die wochenlang nicht bewegt werden, verlieren die Batterien ihre Spannung. Folglich springen die Autos nicht mehr an. Das war besonders häufig im April 2020 der Fall, also direkt nach dem harten Lockdown in Deutschland.

Beinahe die Hälfte der Pannen wäre also vermeidbar, würden Fahrzeughalter besser auf ihre Batterie achtgeben. Was können sie ganz konkret tun? Anhand einiger weniger einfacher Kriterien können Autofahrer leicht selbst herausfinden, ob ihre Batterie gefährdet ist.

Warum in die Fachwerkstatt?

Und was ist, wenn die Batterie den Test nicht besteht und ausgetauscht werden muss? In diesem Fall raten die Experten von Clarios und vom ADAC Laien davon ab, selbst Hand an die Batterie zu legen. War der Austausch vor Jahren noch simpel, ist die Technik inzwischen hochkomplex und empfindlich geworden. Die Werkstatt verfügt über das notwendige Fachwissen für einen schnellen und sicheren Batteriewechsel. Das vermeidet Schäden an der Fahrzeugelektronik.

Außerdem stellt die Fachwerkstatt sicher, dass die Batterie wieder dem Kreislaufsystem zugeführt wird und so die Umwelt möglichst wenig belastet. Das funktioniert so hervorragend, dass Autobatterien in den wichtigsten Volkswirtschaften der Welt das am meisten recycelte Konsumgut sind - noch vor Aluminium, Papier, Reifen und Glas.

Bewährtes Sammelsystem

Zusammen mit Kunden und Partnern hat Clarios ein zuverlässiges und bewährtes Sammelsystem entwickelt, das eine geschlossene Kreislaufwirtschaft sicherstellt. Dadurch gelingt es in Europa, über 98 Prozent der Bleibatterien aus Fahrzeugen zu sammeln und einen Großteil der verwendeten Materialien wiederzuverwenden. Die Kunststoffteile werden zu Polypropylen-Chips verarbeitet, beispielsweise für neue Batteriegehäuse. Das Blei wird erneut der Batterieproduktion zur Verfügung gestellt. Die Batteriesäure lässt sich in Düngern und Reinigungsmitteln verarbeiten.

Wer also sicher durch den Winter kommen will, sollte jetzt die Batterie testen und gegebenenfalls auswechseln lassen - am besten vom Profi.

Lassen Sie Ihre Batterie checken ...

1. ... wenn die Batterie in Ihrem Fahrzeug älter als vier Jahre ist.
2. ... wenn der letzte Batteriecheck in der Werkstatt schon über zwei Jahre zurückliegt.
3. ... wenn Ihr Auto einen längeren Zeitraum nicht oder nur selten bewegt wurde (beispielsweise wegen Lockdown, Urlaub oder Krankheit).
4. ... wenn Sie Ihr Auto oft für Kurzstrecken nutzen.
5. ... wenn Ihr Auto nicht sofort anspringt.
6. ... wenn der Motor trotz Start-Stopp-Modus an der Ampel weiterläuft.
7. ... wenn Sie nachträglich viele elektrische Verbraucher eingebaut haben.
8. ... wenn Ihr Auto im Sommer hohen Temperaturen ausgesetzt war.
9. ... wenn Sie mit einem kalten Winter rechnen oder eine Reise in kalte Regionen planen.

Je mehr Punkte auf Ihr Fahrzeug zutreffen, umso dringender wird zu einem Batteriecheck in der Werkstatt geraten.