Viele Beschäftigte sehen Arbeitswelt schlecht auf Krisen vorbereitet

Persönlich halten sich Arbeitnehmer für besser gewappnet

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sehen rund 44 Prozent der Beschäftigten die Arbeitswelt in Deutschland schlecht auf künftige Krisen vorbereitet.

Berlin - Das ergab eine am Dienstag veröffentlichte Umfrage des BKK-Dachverbands unter 3000 Arbeitnehmern. Nur jeder fünfte Befragte sieht die die Arbeitswelt hingegen gut oder sehr gut aufgestellt. Persönlich sehen sich die Beschäftigten deutlich besser für künftige Krisen gewappnet. Rund 42 sehen sich gut vorbereitet - nur rund 13 Prozent eher schlecht.

Wie der BKK-Gesundheitsreport weiter bestätigt, hinterlässt die Pandemie Spuren bei den Belegschaften. Der Anteil der Berufstätigen, die einen negativen Einfluss der Corona-Pandemie auf ihre körperliche und psychische Gesundheit wahrnehmen, stieg im Vergleich zur Umfrage im Jahr 2020. Aus Sicht jedes vierten Befragten verschlechterte sich vor allem die eigene Arbeitsmotivation (26 Prozent) und der Zusammenhalt in der Belegschaft (24,8 Prozent) durch die Corona-Pandemie.

(xity, AFP)