Schwerpunktkontrollen in Düsseldorf durchgeführt

Rad- und Pedelecfahrer im Fokus der Polizei

Einsatzkräfte der Düsseldorfer Polizei waren in Sachen Verkehrskontrollen mit Schwerpunkt Radfahrer und Pedelecfahrer im Stadtgebiet unterwegs.

Düsseldorf - Insgesamt kontrollierten die Beamtinnen und Beamten 247 Fahrzeuge. Die Kontrollen ergaben insgesamt 17 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und 139 Verwarngelder. Hautptsächlich wurde das Fahren in der falschen Fahrtrichtung auf Fahrradwegen geahndet. Weiterhin führten das Nutzen von elektronischen Geräten (Handy) auf dem Rad und Rotlichtverstöße bei Fahrradfahrern zur überwiegenden Anzahl der festgestellten Verstöße.

Im Verlauf der Kontrolle wurde ein Radfahrer nach einem Rotlichtverstoß auf der Werstener Straße angehalten und kontrolliert. Bei der Prüfung der mündlich vorgetragenen Personalien ergaben sich Ungereimtheiten. Als die Einsatzkräfte diesen Widersprüchen auf den Grund gehen wollten, sprintete der Betroffene plötzlich zu seinem Rad und versuchte zu flüchten. Die Flucht endete jedoch so schnell, wie sie begonnen hatte. Ein paar hundert Meter weiter versperrte ihm ein Streifenwagen den Weg. Der Flüchtige versuchte vergeblich an dem Einsatzfahrzeug vorbeizukommen und prallte gegen einen geparkten Pkw. Er fiel zu Boden und konnte vor Ort festgenommen werden. Rettungssanitäter stellten keine größeren Verletzungen fest. Der Mann sitzt mittlerweile im Polizeigewahrsam. Das Fluchtmotiv dürfte unter anderem in einem Haftbefehl wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gelegen haben.

Auch der Fahrer eines Lkw wurde kontrolliert. Bei der Überprüfung des 29-Jährigen aus Moldawien ergaben sich Verdachtsmomente, dass dessen rumänischer Führerschein gefälscht sein könnte. In seiner ersten Einlassung gab der 29-Jährige schließlich zu, den Führerschein für 600 Euro "gekauft" zu haben. Die Weiterfahrt wurde untersagt und ihm drohen jetzt entsprechende Strafanzeigen wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des Verschaffens falscher amtlicher Ausweise.