06.05.2021 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Schaufensterbummel in Zeiten von Corona

Schaufensterbummel in Zeiten von Corona

Corona-Hilfe 4.0 will vor Pleite retten

Geschlossene Geschäfte und stark eingebremste Wirtschaft, keine Events und Kulturveranstaltungen. Corona bedroht viele Existenzen. Darum haben sich Geschäftsleute in Dortmund was neues einfallen lassen. Windowshopping in Zeiten von Corona

Schaufensterbummel in Zeiten von Corona

Düsseldorf - Mehrere Geschäftsleute in Dortmund haben sich zusammengeschlossen und eine selbstorganisierte Soforthilfe in Leben gerufen. Mit im Boot ist DORTMUNDahoi, eine Plattform für Kunst, Kultur und Gastronomie in Dortmund. „Die Idee hinter der Aktion ist, die lokalen Künstler zu unterstützen. Alle von ihnen sind durch dieCorona-Pandemie arg gebeutelt, haben Aufträge, haben Jobs verloren und brauchen unbedingt Geld.Deswegen bekommen sie pro verkauftem Shirt 15 Euro.“ sagt Simon Schlomberg.

Und das geht so: Mit extra desginten T-Shirts soll Geld für den Guten Zweck gesammelt werden. 10Künstler, die derzeit erschwert oder gar nicht arbeiten können, designen T-Shirts. In Teilnehmenden Shops werden die dann verkauft. Die Frage war nur: Wie? Bekleidungsgeschäfte sind schließlich geschlossen. Mit Scalerion, einem Dienstleister für Shopping 4.0, haben sie einen Sponsor gefunden, der sehr schnell die nötige Infrastruktur stellt - es kann sofort losgehen. „Ganz simpel, man scannt den QR-Code und wird in den Kaufprozess geleitet - kann Größe und Farbe auswählen - und kann dann kaufen - einfacher geht’s nicht.“ Für die Illustratorin und Tattoo-Künstlerin Jasmin Wong wäre das allein nicht machbar gewesen. Designen kann sie, auch den Transfer aufs T-Shirt hätte sie hinbekommen - aber: Online-Shop, Bezahlsysteme, Logistik - alles kostet erstmal Geld, das sie grade nicht hat.

Die Aktion von Dortmund "Ahoi"a kommt also grade recht.


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