28.02.2020 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Motorräder bleiben laut Studie Männersache

Motorräder bleiben laut Studie Männersache

90 Prozent der Besitzer sind männlich

Motorrad fahrende Omas im Hühnerstall sind eine Minderheit. Am häufigsten sitzt im Sattel eines Motorrads ein Mann zwischen 50 und 60 Jahren.

Heidelberg - Das ergab eine Auswertung der Versicherungsabschlüsse bei Verivox. Die Fahrzeuge dieser Altersgruppe haben auch die meisten PS. Bei den Bundesländern liegt Bayern klar vorn.

90 Prozent aller Motorräder von Männern gefahren

Motorräder bleiben Männersache. 9 von 10 werden von Männern gefahren. Am größten ist der Frauenanteil in der Gruppe der Kunden bis 29 Jahren, wo er bei 14 Prozent liegt.

Nach Altersgruppen aufgeschlüsselt liegen die 50- bis 59-Jährigen deutlich vorn. Sie besitzen 40 Prozent aller Motorräder. Ihr Anteil an der erwachsenen Gesamtbevölkerung liegt dagegen nur bei 19 Prozent. Sie sind damit um 108 Prozent überrepräsentiert. Am stärksten unterrepräsentiert sind die Fahrer ab 70 - mit einem Anteil von unter 2 Prozent an den Motorradfahrern.

Bayern ist das Motorradland

Am häufigsten fahren die Bayern Motorrad. Von 4,4 Millionen Krafträdern in Deutschland - Leichtkrafträder eingeschlossen - sind über 900.000 im Freistaat zugelassen. Das zeigen die Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes für 2019. Besonders gering ist der Anteil der Motorradfahrer in den Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen.

Motorräder haben im Durchschnitt 103 PS. Den höchsten Wert erreichen wieder die 50- bis 59-Jährigen mit 106 PS. Sie planen mit rund 6.100 Kilometern pro Jahr auch die weitesten Fahrten, während der Durchschnitt aller Fahrer bei rund 5.800 Kilometern liegt. Am geringsten motorisiert sind die Motorräder der über 70-Jährigen mit 82 PS.


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