16.06.2019 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> "Himmel un Ähd"

"Himmel un Ähd"

Wohlreich und Buchholz im Atelier am Eck

Im Atelier am Eck stellen die Düsseldorfer Künstlerinnen Elena Wohlreich und Terry Buchholz unter dem Titel "Himmel un Ähd" ihre neuen Arbeitsserien vor.

Düsseldorf - Die künstlerischen Positionen sprechen das Thema "Krieg und Frieden" an und beziehen sich auf die Aufenthalte der Künstlerinnen in Ein Hod/Israel und Belgrad/Serbien. Die Ausstellung wurde durch den Künstleraustausch zwischen dem Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf und diesen beiden Städten möglich.
Elena Wohlreich und Terry Buchholz verbrachten einige Wochen in Krisenregionen – Wohlreich in Israel und Buchholz in Serbien. Das menschliche Dasein in extremen Situationen inspirierte die Künstlerinnen zur Entstehung von "Himmel un Ähd".
Terry Buchholz wurde durch internationale Austauschprojekte und Ausstellungen in New York, Japan, Polen und Palästina bekannt. Als Meisterschülerin absolvierte sie die Universität der Künste in Berlin und studierte Multimedia in New York und Düsseldorf. In ihren Arbeiten "freedom of speech" verkörpert die Künstlerin die Materialität durch Textilien. Sie benutzt Tücher als Symbol der Vergänglichkeit, die den Menschen von der Geburt bis zum Tod begleiten. Hinzu kommt die Serie "Heaven is blue" – Fotos, die sie aus ihrem Atelierfenster in Belgrad aufgenommen hat. Die Fotoarbeiten stellen einen grenzenlosen Himmel voller Bewegungsfreiheit und Frieden dar und bilden so den Gegensatz zur irdischen Vergänglichkeit.
Elena Wohlreich wurde in Sankt Petersburg geboren und studierte Kunst und Architektur an der Akademie der Künste (St. Petersburg). Als freie Künstlerin und Architektin nahm sie an mehreren Kunstausstellungen teil, illustrierte Bücher und arbeitete in Kooperation mit mehreren Architekturbüros und Bauunternehmen. Wohlreich verbrachte viel Zeit im Künstlerdorf Ein Hod (Israel), in dem die Serie "Alles gleich Nichts" entstanden ist. Die Serie hat einen narrativen Charakter über die Ursachen und Folgen der Konflikte im Nahen Osten. Die Künstlerin löst sich von Massenmedien und greift die Einheit Gottes, der Natur und des Universums auf. Die Besucher werden veranlasst, über den eigenen Tellerrand zu schauen und die Welt mit unvoreingenommenem Wissen zu betrachten.
Die Ausstellung wird am Donnerstag, 5. Juni, um 19 Uhr im Atelier am Eck, Himmelgeister Straße 107e, in Bilk eröffnet und läuft bis zum 15. Juni. Die Öffnungszeiten: donnerstags/freitags 15 bis 20 Uhr, samstags/ sonntags 14 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung unter Telefon 0178-9735897. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

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