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Hendrik Wüst für neues Radwegekonzept

Düsseldorf muss fahrradfreundlicher werden

Am Freitag, 18. September 2020, traf NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst den Düsseldorfer OB-Kandidaten Dr. Stephan Keller an der Bilker Kirche in Düsseldorf.

Düsseldorf - Ziel des Treffens war es, für ein verbessertes Radwegenetz in der Landeshauptstadt Düsseldorf zu werben. Keller will das bestehende Radwegenetz als Oberbürgermeister intensiv ausbauen. Als Beispiel für eine Problemstelle traf man sich deshalb an der Bilker Kirche. „An diesem Platz kann man so ziemlich alles beobachten, was uns auf dem Weg zur Fahrradgerechten Stadt hindert“, so Keller. „Wir haben hier gemischte Rad-Geh-Wege, wo Fußgänger behindert werden, wir haben Situationen, in denen Radfahrer Gleise in ungünstigen Winkeln überqueren müssen, was die Gefahr mit sich bringt, dass man mit den Reifen in Gleisen hängen bleibt, wir haben unübersichtliche Querungen.“

Laut Keller wurde in Düsseldorf nicht genug getan, um die Infrastruktur für Radfahrer zu verbessern. NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst stimmt ihm zu: „Mobilität muss besser und sauberer werden, auch in Düsseldorf. Da ist beim Fahrrad noch eine Menge Luft nach oben. Land und Bund bieten Fördermöglichkeiten an, aber es muss geplant werden.“ Um dieses Geld von Land und Bund zu erhalten, braucht es baufertige Konzepte. Keller will hier ein neues „Amt für Mobilitätsmanagement“ in Düsseldorf ins Leben rufen.

Ein weiteres Verkehrs-Thema ist das Experiment der Umweltspuren. Hier hat der Verkehrsausschuss in seiner Sitzung am vergangenen Mittwoch beschlossen, diese Experimente zum 6. Dezember 2020 zu beenden. Nun muss diese Entscheidung noch vom Stadtrat bestätigt werden.


Hendrik Wüst für neues Radwegekonzept
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