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Handwerkskammer vermeldet positiven Trend

Rund 7.600 Menschen starten eine Ausbildung

Die Handwerkskammer Düsseldorf ist optimistisch, das Vorjahresergebnis bei den neu zustande gekommenen Lehrverhältnissen mindestens erreichen oder leicht übertreffen zu können.

Düsseldorf - „Allerdings ist das Ergebnis der intensiven Bemühungen um Fachkräfte-Nachwuchs erst am Jahresende verbindlich bewertbar, wenn alle Lehrverträge auf dem Tisch liegen – auch die uns mit Zeitverzögerung angereichten, die erst in der Nachvermittlung bis November geknüpften und auch die in der Probezeit vorzeitig wieder gelösten“, ordnete Kammer-Hauptgeschäftsführer Dr. Axel Fuhrmann die Datenlage zum handwerklichen Ausbildungsmarkt an Rhein, Ruhr und Wupper zum nominellen Start des Ausbildungsjahrs am 1. August ein. „Das Meldeergebnis zum jetzigen Stand ist ermutigend“, so Fuhrmann.

Die Abteilung Lehrlingsrolle der HWK habe zum 1. August 4.106 und damit mehr neue Auszubildende im Kammerbezirk als vor einem Jahr registriert. Die Kammer schätzt deshalb, dass in ihrem Bezirk in diesem Jahr rund 7.600 junge Menschen eine Berufslehre im Handwerk aufnehmen könnten (Vorjahr 7.550).

„Die Zwischenbilanz zeigt, dass das Handwerk für Schulabgänger an Attraktivität tendenziell wieder gewinnt - und gleichzeitig der Fachkräftebedarf seitens der Betriebe bei guter Konjunktur weiterhin hoch ist“, betont Kammerpräsident Andreas Ehlert. Die Bemühungen von HWK, Betrieben und aufmerksamkeitsstarke Aktivitäten im Rahmen der bundesweiten Imagekampagne des Handwerks kämen bei Schulabgängern „bestens an“.

729 und damit die meisten jungen Menschen fangen nach derzeitigem Stand im Gebiet der Kreishandwerkerschaft Niederrhein (Krefeld - Kreis Neuss - Kreis Viersen) an; dicht gefolgt von Düsseldorf (721); an dritter Stelle rangiert mit aktuell 410 der Kreis Wesel. Bei den populärsten Branchengruppen rangiert das Ausbaugewerbe mit den gebäudenahen High-Tech-Berufen zum Elektroniker/in und Anlagenmechatroniker deutlich vor den Berufen des Kraftfahrzeughandwerks.


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