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Fuck-up Night 2019

Geschichten vom Scheitern und vom Leben

Am Montag, 08. April 2019, lud die IHK Düsseldorf und die Super 7000 GmbH zur ersten „Fuck-up Night“ ein. In Vorträgen berichteten Gründer warum sie mit ihrem Startup gescheitert sind.

Düsseldorf - Scheitern gehört zum Leben und damit auch zur Wirtschaft. Sprechen wollen darüber leider nicht viele. Denn: Aus Fehlern lernt man. Beziehungsweise können andere daraus lernen. Die erste Speakerin war Nina Rümmele. Sie scheiterte mit einem Food-Startup in Frankfurt. „Ich will vor allem weiter geben, dass das Leben weiter geht. Wir dachten in vielen Situationen, dass wir einen Stempel auf der Stirn haben, doch bei der Fuck - up Night wollte ich klar machen, dass es nicht so ist“, erzählt Nina Rümmele.

Fünfzehn Minuten lang sprach Nina Rümmele über ihre Geschäftsidee – und wie sie damit gescheitert ist. Damit möchte sie anderen Unternehmern Mut machen und helfen Fehler zu vermeiden: „Die ganze Nummer ist aus zwei Gründen gescheitert. Zuerst hatten wir eine geplatzte Finanzierungsrunde, wo uns der Investor 20 Stunden vor dem Notartermin abgesprungen ist. Außerdem war die zweite Standortwahl eine strategische Fehlentscheidung.“

Zum Schluss kommen hier noch ein Paar Tipps, die Nina Rümmele auch den Teilnehmern der Fuck-up Night mit auf den Weg gegeben hat. „Man sollte sich ständig reflektieren. Bin ich kurz davor an einem der vielen Gründe, weswegen viele Unternehmen scheitern, zu scheitern? Darüber hinaus sollte man sich nicht zu sehr auf ehemalige Erfolge verlassen und man sollte sich seinen Gründungspartner sehr genau aussuchen“, rät Nina Rümmele.


Fuck-up Night 2019
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