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Ein Hauch japanische Kultur weht durch Düsseldorf

18. Japantag entlang der Rheinuferpromenade

Am Samstag, 25. Mai 2019, wird die Düsseldorfer Rheinuferpromenade bereits zum 18. Mal im Zeichen der japanischen Kultur stehen.

Düsseldorf - Die Japan-Tag-Fans erwartet ein Angebot aus Musik, Tanz, Sport und Kulinarik, das umfangreiche Einblicke in die Vielfalt des Landes bietet. In rund 70 Zelten erhalten die Besucher umfassende Informationen und können auch selbst aktiv werden - etwa bei der Kimono-Anprobe oder dem Cosplay- und Manga-Wettbewerb. Höhepunkt am Abend ist ein Konzert der japanischen Band Kurofune, die ab 21.40 Uhr am Burgplatz auftritt. Das Feuerwerk nimmt die Besucher dann ab 23.00 Uhr mit auf eine farbenfrohe „Reise nach Japan“. In diesem Jahr steht der Japan-Tag Düsseldorf/NRW zudem im Zeichen der Partnerschaft Düsseldorfs mit der Präfektur Chiba, die direkt vor dem Beginn des Festes feierlich besiegelt werden soll.

Seit 2004 stehen Düsseldorf und Chiba in einem kontinuierlichen Dialog, der unter anderem zu einem lebhaften kulturellen und sportlichen Austausch geführt hat. Nun wird die offizielle Partnerschaft Düsseldorfs mit Chiba auch ein wichtiges Thema im Rahmen der offiziellen Eröffnungszeremonie für den Japan-Tag Düsseldorf/NRW sein, die um 12.30 Uhr auf der Hauptbühne am Burgplatz beginnt. Thomas Geisel, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf, Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW, Toru Yamaguchi, Präsident des Japanischen Clubs, Masato Iso, japanischer Generalkonsul in Düsseldorf, sowie Kensaku Morita, Gouverneur der Präfektur Chiba, sprechen Grußworte. Im Anschluss eröffnen sie das Fest symbolisch mit dem gemeinsamen Anschlagen eines Sake-Fasses.

Am Nachmittag: Bühne frei für die jungen Stars des Japan-Tages

Der Nachmittag auf der Hauptbühne gehört mit den Vorführungen der Kindergärten – den heimlichen Stars des Programms - und den musikalischen Auftritten der Japanischen Internationalen Schule ganz der jungen Generation.  Die Herzen der Zuschauer erobern dabei besonders die Kindergärten mit ihren Programmen stets im Sturm. Am Abend bestreiten die Mitglieder des Japanischen Clubs Düsseldorfs ein mehr als einstündiges Programm mit einer Koto-Gruppe, dem Sakura (Damen-) Chor und dem Männerchor des Clubs. Die gemeinsamen Auftritte der Chöre gehören zu den absoluten Klassikern des Bühnenprogramms.

Taiko-Trommeln am Burgplatz

Gleich drei Programmpunkte widmen sich der Kunst des Taiko-Trommelns. Um 15.20 Uhr beweisen die Taiko-Kids mit ihrem Auftritt, dass man das Instrument bereits in jungen Jahren üben kann. Die japanische Trommelgruppe Miyabi & Lion wird ab 18.35 den Burgplatz mit ihrer Kunst begeistern. Wie effektvoll Taikotrommeln auch als Instrumente für einen Solo-Künstler sein können, belegt Takuya Taniguchi ab 20.50 Uhr am selben Ort.

Top-Act Kurofune mixt Jazz mit japanischer Musiktradition

Der musikalische Top-Act des Japan-Tages ist die Band Kurofune, deren Name auf Deutsch „schwarze Schiffe“ bedeutet.  Die fünfköpfige Jazz-Band hat einen ganz eigenen Stil entwickelt, indem sie traditionelle japanische Musik mit Jazz-Elementen vermischt. Dabei kommt eine klassische Tsugaru-shamisen-Laute mit drei Saiten ebenso zum Einsatz wie moderne Instrumente. Das Lauteninstrument repräsentiert die traditionelle Musik aus dem Norden Japans, während der traditionelle Gesangsstil der Sängerin Anna Sato seinen Ursprung auf den Amami-Inseln im Süden Japans hat. Drei Alben hat die fünfköpfige Band bereits veröffentlicht. Sie wird von zwei Frauen und drei Männern gebildet. 

90 Zelte an der Rheinuferpromenade

Bis in die Abendstunden präsentieren sich zahlreiche Institutionen, Verkaufsstände und Gastronomen aus Düsseldorf, Europa und Japan in 90 Zelten entlang der Rheinuferpromenade. Hier können traditionelle Kleidung, Accessoires und Keramik erstanden sowie japanische Künste live ausprobiert werden: etwa bei der Kimono-Anprobe, einem Japanisch-Schnupperkurs, dem Geschicklichkeitsspiel Kendama oder dem Brettspiel Go. Zahlreiche Informationsstände ermöglichen den Besuchern, sich ein differenziertes Bild des Landes und seiner zahlreichen Facetten zu machen. So sind die beiden Präfekturen Chiba und Fukushima mit eigenen Info-Zelten am Rhein präsent. Neben rund 70 Ausstellerzelten warten 20 Gastronomiezelte auf die Besucher und sorgen mit Sushi & Co. für landestypische kulinarische Erlebnisse.

Popkulturelle Angebote auf dem gesamten Event-Gelände

Manga- und Cosplay-Fans können auf dem gesamten Veranstaltungsgelände auf Erkundungstour gehen. Die Erweiterung des Veranstaltungsgeländes um den Bereich an der Reuterkaserne nördlich des Burgplatzes wird auch in diesem Jahr umgesetzt. Hier werden unter anderem die Fans von Maskottchen voll auf ihre Kosten kommen. Die Japan Character Overseas Promotion Initiative stellt hier eine Vielzahl von in Japan sehr beliebten Maskottchen vor.  Die Bühne für die Fans von J-Pop und Cosplay steht an ihrem gewohnten Platz am Mannesmannufer. Dort findet neben dem Cosplay-Modenschau- und dem Karaoke-Wettbewerb erstmalig ein weiterer Wettbewerb statt: ein Tabi-Socken-Wettbewerb. Die traditionellen Tabi-Socken werden auch Zwei-Zehen-Socken genannt, da sie über einen abgeteilten großen Zeh verfügen.

Im südlichsten Bereich des Geländes auf der Wiese vor dem Landtag finden sich weitere popkulturelle Angebote in direkter Nachbarschaft  des Heerlagers der Samurai-Gruppe Takeda und der Bogenschützen.

Sportbühne und Bewegungspark für Kinder

Der Bereich am Johannes-Rau-Platz ist traditionell die Heimat der Sportbühne und des Kinderprogramms. Während auf der Sportbühne japanische Kampfkünste vorgestellt werden, können Kinder ihre Fähigkeiten in einem Klettergarten, beim Trampolinspringen oder beim Sumoringen ausprobieren. 


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