Dritte Tarifrunde für Beschäftigte in Sozial- und Erziehungsdienst

Verhandlungen sollen drei Tage dauern

In Potsdam beginnt die dritte Tarifrunde für die rund 330.000 Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst.

Berlin - Die Verhandlungen sollen bis Mittwoch dauern, am Dienstag werden sie nach Berlin verlegt. Für den Fall, dass die nächste Runde mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) erneut kein Ergebnis bringt, drohte die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Christine Behle mit einer massiven Ausweitung der Streiks.

Zuletzt hatte die Gewerkschaft bereits mit zahlreichen Streikaktionen den Druck auf die Arbeitgeber erhöht. Rund 45.000 Beschäftigte unter anderem in Kitas und bei der Behindertenhilfe beteiligten sich den Angaben zufolge an den Aktionen in der zurückliegenden Woche. In den Tarifverhandlungen fordert die Gewerkschaft Verbesserungen der Arbeitsbedingungen, Maßnahmen gegen Fachkräftemangel und finanzielle Anerkennung.

(xity, AFP)