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Destination Düsseldorf feiert 30-jähriges Bestehen

Blick in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Die Destination Düsseldorf feiert in diesem Jahr 30-jähriges Bestehen. Die Vereinigung privatwirtschaftlicher Unternehmen setzt sich seit 1989 dafür ein, den Standort Düsseldorf zu stärken.

Düsseldorf - Mit Events wie der Jazz Rally, der Reihe „ProWein goes city“ oder dem Frankreichfest veranstaltet die Destination Düsseldorf einige der erfolgreichsten Formate in Deutschland.

Die Destination Düsseldorf (DD) ist seit nunmehr 30 Jahren fester Bestandteil des öffentlichen Lebens in der Landehauptstadt. Die Mitglieds- Unternehmen der privatwirtschaftlichen Vereinigung hatten und haben in diesen drei Jahrzehnten das Ziel, Stadt und Region Düsseldorf durch ihre Aktivitäten für Besucher und Bewohner noch attraktiver zu gestalten. Zu den heute etwa 160 Mitgliedern der „DD-Familie“ gehören Unternehmen wie Henkel, die Messe Düsseldorf, der Flughafen und zahlreiche mittelständische Unternehmen verschiedener Branchen aus Düsseldorf und Umgebung.

Das DD-Leben besteht im Wesentlichen aus drei Säulen:
1. Große Highlight-Events wie die schauinsland-reisen Jazz Rally Düsseldorf, das Düsseldorfer Frankreichfest und ProWein goes City. Bei ihren Veranstaltungen setzt die DD auf Qualität und hilft dabei mit, das Image der Landeshauptstadt positiv zu prägen.

?2. Zahlreiche und regelmäßige Plattform-Veranstaltungen der Mitglieder, bei denen das Düsseldorfer Wir-Gefühl gestärkt wird und das gesellige, aber doch effektive Networking im Vordergrund steht.

3. Die dritte Säule ist das Engagement der DD für den Wirtschaftsstandort Düsseldorf, beispielsweise die Unterstützung bei der Ansiedlung der Classic Remise in Wersten, oder der Einsatz für die Flughafen-Kapazitätserweiterung.

Die Vergangenheit: Es beginnt 1989 mit acht Unternehmen
In den 70er und 80er Jahren hat Düsseldorf große Anstrengungen unternommen, um den Schritt von der rheinischen Großstadt in die kleine Gruppe der tonangebenden nordwesteuropäischen Städte zu gehen. Die Infrastruktur wird modernisiert, erste Teilstücke der U-Bahn sind im Bau. Es ist eine Zeit des Aufbruchs. Tourismus, Gastronomie und Hotellerie müssen sich auf diese Entwicklung einstellen. Acht Unternehmen sind es, die sich 1989 zusammenfinden: Messe Düsseldorf, der Flughafen, Stockheim, LTU, Lindner Hotels, Henkel, Steigenberger Parkhotel und das Hilton Hotel. Sie wollen nicht warten, dass andere etwas initiieren, sie wollen selbst aktiv werden.

So wird am 26. Januar 1989 die Destination Düsseldorf gegründet. Die „Vereinigung Düsseldorfer Unternehmen für Düsseldorf Promotion” legt fest, dass Unternehmen, Einzelpersonen und Institutionen Mitglied werden können, „die an einer Steigerung der Attraktivität von Stadt und Region Düsseldorf interessiert sind”. Erklärte Absicht: Die neue Anziehungskraft, die die rheinische Metropole entwickelt hat, muss stärker kommuniziert und noch gesteigert werden. Die Gründer sind der Überzeugung, dass sich an einer solchen Werbung auch diejenigen beteiligen sollen, die sich einen wirtschaftlichen Nutzen versprechen – Einzelhandel, Kaufhäuser, ortsansässige Unternehmen, Messe, Flughafen, Hotels und Gastronomie.

Kontinuierliches Wachstum
Noch im Gründungsjahr wird die Destination Düsseldorf aktiv. Werbung für Tourismus, Kultur und Wirtschaft in Düsseldorf und der Region sind erste Schwerpunkte. Neben zahlreichen anderen Aktivitäten tritt die neue Vereinigung 1990 erstmals als Veranstalter eines Kö-Festes auf. 1991 richtet die DD bereits den DD Golf Cup aus, da zählt sie schon 66 Mitglieder. 1993 wird die erste Jazz Rally veranstaltet – ursprünglich eine Er- findung aus Brüssel. 1995 zählt die Destination Düsseldorf schon 84 Mitglieder. Drei Jahre später siedelt sich bei der DD auch eine neue Initiative an, die sich Pro Düssel- dorf nennt und für mehr Sauberkeit in der Stadt sorgen will. Die DD besorgt die Ge- schäfte und wickelt die folgenden Dreck-Weg-Tage ab. Ab dem Jahr 2000 veranstaltet die Wirtschaftsvereinigung das Düsseldorfer Frankreichfest, ab 2001 kommt die Old- timer-Rallye Tour de Düsseldorf hinzu. 2005 gründet die DD eine GmbH, die die eige- nen Veranstaltungen abwickelt. Seit 2007 organisiert die DD gemeinsam mit der Messe Düsseldorf ProWein goes City. Ziel ist es, sowohl Weinliebhabern, die die Messe nicht besuchen können, als auch Winzern nach Messeschluss der ProWein ein attraktives Angebot in Düsseldorf zu unterbreiten.

?Die Gegenwart: Das „Prinzip Destination Düsseldorf“
Im Jahr ihres 30-jährigen Bestehens zählt die DD etwa 160 Mitglieder. Otto Lindner, Sprecher des Vorstands: „Wir sehen uns noch immer als privatwirtschaftliche Ergänzung zu den vorhandenen, öffentlichen Institutionen. Wir kümmern uns um weiche Standort- faktoren wie Lebensqualität und steigern somit mittelbar die Wirtschaftskraft in der Stadt. Unsere Mitglieder haben mit der DD eine Plattform gefunden, die ihr Engagement für diese Stadt bündelt und dem gemeinsamen Ziel Struktur und Richtung gibt.“

Boris Neisser, aus dem Vorstand der DD, ergänzt: „Unsere Aktivitäten haben die drei geschilderten Schwerpunkte. Zum einen sind das die Großveranstaltungen, mit denen wir ein gutes und zahlungskräftiges Publikum in die Stadt bringen. Damit beleben wir außerhalb der Messezeiten Gastronomie, Hotellerie und Einzelhandel. Die Organisation regelmäßiger Netzwerktreffen für unsere Mitglieder ist unser zweites Aufgabengebiet. Aus dem Netzwerk entsteht die Kraft zur Finanzierung der Veranstaltungen. Ohne tat- kräftige Partner aus der Wirtschaft wäre die rein privatwirtschaftliche Finanzierung unse- rer Veranstaltungen nicht möglich. Viele unserer Mitglieder sind gleichzeitig auch Part- ner unserer Events.“

Wichtig ist der Destination Düsseldorf aber auch stets die Nähe zur Stadt. Lindner: „Wir stimmen uns sehr eng mit den städtischen Behörden ab und unterstützen uns wechsel- seitig – ein gelungenes Beispiel für ein funktionierendes Public Private Partnership!“ Neisser: „Außerdem transferieren wir Messethemen in die Stadt, Beispiel ProWein goes City. So können sich nicht nur die Bürger Düsseldorfs mit der Messe identifizieren, son- dern auch die Business-Gäste ihr Thema in der Stadt wiederfinden und sich willkommen fühlen. Eine gute Voraussetzung, um privat zurückzukehren, denn viele Besucher sind überrascht, wie vielfältig und schön Düsseldorf ist – und wie nah alles beisammen liegt.“

Bedeutender Faktor für Düsseldorf
Inwieweit die Stadt direkt und indirekt profitiert, macht ein einfaches Beispiel der schauinsland-reisen Jazz Rally deutlich: Jährlich besuchen rund 300.000 Menschen das Festival, das in diesem Jahr bereits zum 27. Mal stattfindet. Davon ausgehend, dass ein Tagestourist rund 35 € ausgibt, haben diese mehr als fünf Millionen Menschen schon sehr viel Wirtschaftskraft nach Düsseldorf gebracht. Dazu kommt, dass durch die inten- sive und überregionale Medienarbeit ein bundesweiter Imagetransfer durch Events stattfindet, von dem die Region insgesamt profitiert.

Ausblick: Qualität statt Quantität
Wo sieht sich die DD in den kommenden Jahren? Lindner: „Wir wollen auch künftig das Niveau unserer Veranstaltungen halten. Dabei setzen wir weiterhin mehr auf Qualität als auf Quantität. Wir sehen uns dabei als enger Verbündeter der Stadt und sind offen für neue Entwicklungen.“ Neisser: „Dabei sind wir auch gerne Motor für neue Partner und Projekte. Allein 2019 gibt es dafür drei passende Beispiele: Bei der schauinsland-reisen Jazz Rally kooperieren wir sowohl mit dem Bücherbummel auf der Kö als auch mit den Feierlichkeiten zu ‚625 Jahre Hamm‘. Beide Events finden am selben Wochenende wie unser Festival statt. Wir sehen das aber nicht als Konkurrenz – im Gegenteil: Wir freuen uns, Kräfte bündeln zu können. Denn dadurch entstehen Synergieeffekte und beide Partner profitieren. So funktioniert das ‚Prinzip DD‘!“ Weiteres Beispiel ist die Beteiligung des Düsseldorfer Frankreichfestes am Fest „25 Jahre Rheinufertunnel“ der Stadt Düs- seldorf am Sonntag, 19. Mai. Auch hier ist die DD dabei und unterstützt diesen für Düsseldorf wichtigen Tag.

Diese Beispiele zeigen: Die DD ist weiterhin von sich aus ein „starkes Stück Düsseldorf“ und lädt außerdem potentielle Partner ein, sich mit entsprechenden Ideen an die DD zu wenden. Boris Neisser: „Wenn es passt, ist die Destination Düsseldorf ein kreativer und starker Partner für Düsseldorfer Ideen!“ 


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