20.04.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Der liebste und stärkste Bär der Welt

Der liebste und stärkste Bär der Welt

Schwedens "Superstar" Bamse im Kino

Christian Ryltenius entführt den Zuschauer gekonnt in die fantasievolle Welt von Schwedens flauschigem "Superstar" Bamse.

Düsseldorf - In Bamses überschaubarem Heimatdorf, das bunt und im allerbesten Sinne "altmodisch" animiert ist, geht es friedvoll zu. Das war nicht immer so, doch dank Bamse wurden alle Schurken und Diebe - mit viel Liebe und Freundlichkeit - zu einem sinnvolleren Lebenswandel geführt. Piraten arbeiten jetzt als begeisterte Gärtner und beschneiden mit ihren Krummsäbeln die Bäume in der Gegend. Andere Ganoven von einst gehen nun in ihrer Arbeit als Bäcker auf.

Auch der einst so gemeine Wolf, der - wie man in einer der wenigen Rückblenden in dem ansonsten stringent erzählten Film erfährt - eine sehr schwierige Kindheit hatte und nichts mehr fürchtet als Einsamkeit, hat im Dorf viele Freunde gefunden und seine Vergangenheit hinter sich gelassen. Und es gibt noch viele andere originelle Charaktere, von denen Ryltenius in einer für Vorschulkinder angemessenen guten Stunde erzählt. Zum Beispiel der machthungrige Fuchs Reinhard, der sich noch nicht in die Dorfgemeinschaft integriert hat. Der überzeugt die Ex-Ganoven davon, dass Bamse sie insgeheim immer noch für ihre diebische Vergangenheit verachtet, verleitet sie wieder zum Stehlen und entführt obendrein noch Bamses Oma Berta.

An modernen Charakteren, die man sonst kaum in Filmen für die Allerkleinsten zu sehen bekommt, mangelt es aber nicht: So gibt es ein Tier, das während des Trickfilmabenteuers ganz selbstverständlich seine Liebe zur Travestie entdeckt. Und nicht etwa einer von Bamses Söhnen, sondern seine Tochter ist die Einzige, die den Superhonig verträgt und sich recht furchtlos auf den Weg macht, um ihren Vater zu unterstützen.

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