Der Oktober 2022 in der Tonhalle Düsseldorf

Programm wird diesen Monat von Musik bestimmt

Selten konnte man in der Tonhalle Düsseldorf so viel neue Musik entdecken wie im Oktober 2022.

Düsseldorf - Im »Supernova«-Konzert stehen gleich drei Uraufführungen auf dem Programm, die sich mit dem Thema »Stadt« auseinandersetzen. Im »Sternzeichen« geben sich die legendären Labèque-Schwestern die Ehre und spielen ein neues Doppelkonzert des US-Amerikaners Nico Muhly, eine Auftragskomposition der Tonhalle Düsseldorf, des New York Philharmonic, des Royal Liverpool Philharmonic und des Orchestre de Paris.

Bei »Na hör’n Sie mal« führt das notabu.ensemble ein neues Werk des jungen ukrainischen Komponisten Maxim Kolomiiets auf, ein Duo für Violine und Cimbalon. Jung und modern geht es auch in unserer Kammermusikreihe zu, wenn »Salaputia Brass« das Konzertpodium betreten: ein elfköpfiges Blechbläserensemble, dem der Spagat zwischen höchstem musikalischem Anspruch und unterhaltsamem Hörvergnügen lässig gelingt.

Programm im Oktober 2022:

Supernova: Windy City

Wie klingt die Stadt? Das notabu.ensemble neue musik hat drei Kompositionsaufträge vergeben, die sich dem Thema „Stadt als Hör-Raum“ nähern. Beim Konzert am 1.10. im Mendelssohn-Saal sind die Uraufführungen in Kombination mit Videokunst zu hören: Jérôme Combiers »Nowhere Cities«, Ulrich Kreppeins »Reigen« und Hauke Berheides »Windy City«.

Salaputia Brass: Brasserie Française

Sie verwandeln Blech in reinstes Klanggold: Das junge, elfköpfige Blechbläser-Ensemble Salaputia Brass ist mittlerweile die spannendste Formation, wenn es darum geht, Spitzenqualität und große Unterhaltung zu verbinden. In der Tonhalle servieren die Musiker dem Publikum am 19.10. ein auskomponiertes französisches Festmenü mit Werken von u. a. Paul Dukas, César Franck und Claude Debussy.

Frau Luna: Das Cafékonzert

Beim Cafékonzert des Tea Time Ensembles am 23.10. in der Rotunde geht es musikalisch mal in die Zeit der Goldenen Zwanziger, mal auf die Operetten- und Varietébühnen und mal auf die Leinwand zu Musicalhits und Filmmusikschlagern. Und Kaffee und Kuchen gibt’s obendrein.

Na hör’n Sie mal

Wenn die Kammermusikreihe des notabu.ensemble neue musik unter der Leitung von Mark-Andreas Schlingensiepen auf dem Programm steht, erwartet das Publikum weder Standards noch viel Gehörtes: Hier ist immer alles neu. Beim Konzert am 26.10. steht ein besonderer Musiker mit einem besonderen Instrument im Mittelpunkt: Luigi Gaggero und sein Cimbalon.

Sternzeichen: Le sacre du printemps

Mehr Moderne in einem Programm geht kaum: Katia und Marielle Labèque spielen am 28.10., 30.10. und 31.10. ein neues Werk für zwei Klaviere und Orchester von Nico Muhly, anschließend erklingt Strawinskys Avantgarde-Klassiker »Le sacre du printemps«. Am Pult der Düsseldorfer Symphoniker steht Adrien Perruchon.

Junior-Sternzeichen: Ein Riesenskandal

Skandal! So schallte es 1913 durch ganz Paris, als Igor Strawinskys Ballett »Le sacre du printemps« dort zur Uraufführung kam und die Gemüter mächtig erhitzte. Heute ist der einstige »Publikumsschocker« eine der beliebtesten Ballettmusiken weltweit. In einer Konzerteinführung für alle ab 9 Jahren gehen wir am 30.10. den wilden Rhythmen und der magischen Sogkraft des Werkes ganz genau auf den Grund.

Gastveranstaltungen (Änderungen vorbehalten):

02.10. Classic Goes 90s
06.10. Konstantin Wecker: »Ich singe, weil ich ein Lied hab‘«
07.10. Joja Wendt: Stars on 88 – Part II
08.10. Klaus Hoffmann & Band: Septemberherz
09.10. Flying Steps: Flying Bach
10.10. Trio Orelon: Beethovens Töchter (im Helmut-Hentrich-Saal)
11.10. Rock the Opera
12.10. Mnozil Brass: Phoenix
13.10. Martin Herzberg: PURE – Piano & Cello Tour 2022 (in der Rotunde)
15.10. Camerata Louis Spohr: Zu den Sternen
17.10. Max Raabe & Palast Orchester: »Guten Tag, liebes Glück«- Tour
20.10. Tom Gaebel & His Orchestra: Jubiläumstour 2022
21.10. Michiaki Ueno (im Helmut-Hentrich-Saal)
22.10. Sinfonieorchester der Philharmonischen Gesellschaft: Zauberhafte Helden
22.10. Benyamin Nuss (im Helmut-Hentrich-Saal)
24.10. Ray Chen & The Knights: The Kreutzer Project