18.10.2017 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> DEG kassiert bittere Niederlage

DEG kassiert bittere Niederlage

Team unterliegt in Schwenningen 1:5

Die Düsseldorfer EG hat am Freitagabend eine bittere 1:5-Niederlage bei den Schwenninger Wild Wings kassiert.

Düsseldorf - Die einzige Änderung im Kader im Vergleich zum Duell mit den Eisbären Berlin am Dienstag gab es auf der Torhüter-Position. Für den verletzten Mathias Niederberger war Youngster Hendrik Hane erstmals in der DEL im Aufgebot als Back-up für Timo Herden. Verzichten musste Mike Pellegrims weiterhin auf Tim Conboy, Daniel Weiß und Rob Bordson. Doch ob verletzungsgebeutelt oder nicht, den Rot-Gelben gelang ein optimaler Start. Eddi Lewandowski fand Stephan Daschner in ungewohnter, weil vorderster, Position und der Verteidiger mit Stürmerblut fackelte nicht lange. Mit einem schönen Handgelenksschuss überwand unsere Nummer 3 Wildflügel-Torhüter Dustin Strahlmeier. Auch ansonsten waren die Gäste gut im Spiel in einem Strafzeiten-armen Drittel Eins. Wie sollte es auch anders sein - trafen doch hier die beiden fairsten Teams der Liga aufeinander.

Nur schwer verdaulich dann das Mitteldrittel. Zwar hatten die Düsseldorfer die erste gute Chance durch Alexej Dmitriev. Aber danach übernahmen die Schwarzwälder immer mehr das Kommando. Erst konterten die Wild Wings mustergültig und verwandelten staubtrocken durch Mirko Sacher ins kurze Eck. Dann folgten die neun Sekunden des Grauens. Erst brachte Will Acton die Schwenninger in Überzahl in Front. Dann setzte Andrée Hult nur neun Sekunden später den dritten Treffer der Gastgeber oben drauf. Ein doppelter Schock für die Gäste. Mit 1:3 ging es zum zweiten Mal in die Kabinen.

Die Pause reichte allerdings augenscheinlich nicht aus, um wieder in die Spur zu finden. Nur eineinhalb Minuten waren im Schlussabschnitt gespielt, da erhöhte Routiner Tobias Wörle auf 4:1. Dann wurde es noch einmal kurios: Schwenningen mit dem vermeintlichen fünften Treffer. Die meisten Zuschauer und wohl auch viele Spieler hatten es jedenfalls so gesehen - Timo Herden fuhr ebenfalls hadernd aus seinem Tor heraus. Aber die Schiedsrichter entschieden auf weiterspielen - der Videobeweis anschließend bestätigte sie. Das 5:1 fiel allerdings dennoch. Der Schlusspunkt durch Mirko Höfflin.


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