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DEG bezwingt die Eisbären

Düsseldorfer fahren letzten Sieg des Jahres ein

Die DEG dreht ein schon verloren geglaubtes Match und macht aus einem 0:2-Rückstand einen 3:2-Erfolg.

Düsseldorf - Die DEG heute mit unveränderter Aufstellung. Die Formation der Ingolstadt-Niederlage am Donnerstag hatte also 1 zu 1 die Chance auf Wiedergutmachung. Doch es zeigte sich früh, dass dies heute ein schweres Unterfangen werden würde. Die Eisbären unterstrichen sogleich, warum sie mit an der Tabellenspitze stehen. So übten sie viel Druck aus, auch bedingt durch zwei Powerplays (nach harten Strafen), die die DEG aber mit viel Einsatz torlos halten konnte. Spencer Machacek hatte bei einem Break sogar die Chance zum 0:1, scheiterte aber mit seinem Tunnelversuch an Berlin-Goalie Marvin Cüpper. Nach 13.07 dann doch die Führung der Hausherren. Der DEG gelang es nicht, die Scheibe konsequent genug zu klären, und so konnte Marcel Noebels freistehend angespielt werden und die Scheibe versenken. Die Gäste danach mit einigen kleineren Chancen, aber ohne wirkliche Gefahr. Kurz vor Drittelende aus dem ziemlichen Nichts das 2:0. Sven Ziegler überraschte die DEG-Verteidiger und Torwart Dan Bakala mit einem Schuss aus spitzerem Winkel unter die Latte (18.59).

Die zweiten 20 Minuten erlebten eine verbesserte DEG. Endlich konnte sie sich länger im Angriffsdrittel festsetzen und eigene Akzente setzen. Leider blieben gleich zwei Powerplays ungenutzt. Nach und nach stieg das Adrenalin und es kam mehr Gift ins Spiel. Folge waren mehrere nicklige Zweikämpfe und Strafen. Bei 34.42 dann der Anschluss: Spencer Machacek zog aus spitzem, eigentlich unmöglichen Winkel ab und irgendwie rutschte die Scheibe an Cüpper vorbei ins Netz (Vorlagen Kammerer und Burlon). Nur noch 1:2! Wenig später fast der Ausgleich, aber Alex Barta scheiterte bei seinem Alleingang allerknappst. Auf der Gegenseite Bakala seinerseits bärenstark im Aug-in-Aug-Duell gegen Aubry. Mit dem 1:2 aus DEG-Sicht ging es in die zweite Pause.

Im Schlussabschnitt setzte die DEG ihren starken Lauf fort. Lautstark unterstützt von der eindrucksvollen Fankurve setzte sie den Hausherren zu. Und wurde belohnt! John Henrion zog aus Mittelposition einfach ab und Cüpper hatte erneut das Nachsehen. 2:2 bei 45.37 (Assist Picard). Danach verteiltes Spiel, aber die Eisbären seltsam fahrig. Die DEG ließ sie aber auch nicht mehr zum Zuge kommen (Wortspiel). Dann plötzlich ein wunderbarer Konter: Lewandowski spielt klug auf Strodel und der schubbelt die Scheibe ins Netz. Die Führung (45.37). Danach die Eisbären wütend, aber die DEG verteidigte mit allem, was sie hatte. Es blieb beim 3:2 für die DEG und dem Sieg in Berlin.


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