CDU-Generalsekretär: Ampel vermischt Asyl und Fachkräfteeinwanderung

Czaja warnt vor Einwanderung in soziale Sicherungssysteme

CDU-Generalsekretär Mario Czaja hat der Bundesregierung vorgeworfen, beim Einbürgerungsrecht die Asylmigration und die Fachkräfteeinwanderung zu vermischen.

Berlin - "Sie vermischt die Asylmigration mit der Fachkräfteeinwanderung", sagte Czaja am Montag im ARD-"Morgenmagazin". Das mache die Sache nicht gut, "wir haben dann Einwanderung in soziale Sicherungssysteme."

Czaja warf der Ampel-Koalition vor, den deutschen Pass künftig viel zu leichtfertig vergeben zu wollen. Einen deutschen Pass zu bekommen, werde ohne Sprachtest, ohne Integrationskurs möglich. "Das macht kein Land auf der Welt, den Pass so herauszugeben." Außerdem dürften die Themen Asyl und Fachkräfteeinwanderung nicht miteinander vermischt werden.

Nach den Plänen von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) sollen Ausländerinnen und Ausländer künftig in der Regel schon nach fünf statt nach acht Jahren einen deutschen Pass bekommen können. Für Angehörige der sogenannten Gastarbeitergeneration sollen die Hürden für die Einbürgerung gesenkt werden. Die Möglichkeiten zur Mehrfachstaatsangehörigkeit sollen ausgeweitet werden.

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