13.12.2019 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Bundeswehr rückt aus Düsseldorf ab

Bundeswehr rückt aus Düsseldorf ab

Unterstützung der Gefahrenabwehr beendet

In den Morgenstunden haben die rund 240 Soldatinnen und Soldaten der Pionierbataillone 1 und 130, die Stabskompanie 100 sowie Teile der Panzerbrigade 21 und einzelne Sanitätstruppen die Landeshauptstadt in Richtung Ostwestfalen verlassen.

Düsseldorf - Seit Freitag letzter Woche sind die Pioniere mit 98 Fahrzeugen und zusätzlichem schwerem Gerät im Dauereinsatz, haben täglich zahlreiche Straßenzüge von Gefahrenstellen befreit, das Straßennetz im Stadtgebiet wieder nutzbar gemacht und zum Teil die Versorgung der Einsatzkräfte im Stadtgebiet mit übernommen. Arbeitsschwerpunkte waren überwiegend Straßenzüge in Waldrandnähe im Stadtteil Grafenberg sowie die großen Alleestraßen, wie zum Beispiel die Cecilienallee, die Kaiserwerther Straße, die Heinrichstraße sowie der Baumbestand auf den Rheindeichen.
Der Kommandeur, Major Thiele, der auch viel Erfahrung bei Auslandeinsätzen sammelte, lies die Soldatinnen und Soldaten gestern Abend zum Abschlussappell antreten. In kurzen Worten fasste er die Hilfeleistung zusammen und dankte seinen Kräften. Er lobte besonders die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehreinsatzleitung. "Die hervorragende Einsatzorganisation, die Vorbereitungen und die Zusammenarbeit während des Kommandos mit der Düsseldorfer Feuerwehr war exzellent und für mich beispiellos“, so führt der Major aus.
Die beiden Oberstleutnants Wehrend und Zielke, vom Landeskommando der Bundeswehr in Nordrhein-Westfalen, waren während der gemeinsamen Einsatzzeit als Verbindungspersonen in der Feuerwehreinsatzleitung tätig. "Kurze Absprachen und individuelle Hilfeleistungen konnten so unter Partnern abgesprochen werden“, erklärt Oberstleutnant Wehrend.
Die Feuerwehr Düsseldorf bedankt sich für die sehr gute und stets professionelle Zusammenarbeit nicht nur bei der Bundeswehr, sondern auch bei den vielen Feuerwehrleuten aus ganz NRW, dem THW, den Hilfsorganisationen und allen städtischen Ämtern. Alle packen gemeinsam an, um schnell die Schäden nach dem Unwetter zu beseitigen. Eine weitere Meldung über den aktuellen Stand zur Gefahrenabwehr nach dem Unwetter geht ihnen im Laufe des Vormittags zu.

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