26.03.2019 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Borussia nach Niederlage mit dem Rücken zur Wand

Borussia nach Niederlage mit dem Rücken zur Wand

Düsseldorfer verlieren in Russland mit 1:3

Denkbar unglücklich verlief der Auftritt von Borussia Düsseldorf im Hinspiel des Champions League Halbfinals in Jekaterinburg.

Düsseldorf - Der Titelverteidiger unterlag in Russland mit 1:3 und benötigt nun einen Glanztag im Rückspiel, um doch noch das Endspiel zu erreichen. Unglücklich war die Niederlage deshalb, da für die Borussia mehr drin war. Timo Boll konnte in seinem ersten Match gegen Jonathan Groth beim 1:3 seine Sieg-Möglichkeiten nicht nutzen und auch in der zweiten Partie gegen Fang Bo eine 2:0-Satzführung nicht ins Ziel bringen. Während der frischgebackene Deutsche Meister im Einzel in umkämpften Duellen unterlag, blieb Anton Källberg beim klaren 0:3 gegen Fang Bo hinter den Erwartungen zurück. Den einzigen Erfolg verbuchte ein an diesem Tag bärenstarker Kristian Karlsson gegen Aleksandr Shibaev zum zwischenzeitlichen 1:2.

Källberg kam gegen Fang Bo in der Auftakt-Begegnung nicht ins Spiel, machte zu viele leichte Fehler gegen den allerdings auch stark aufspielenden früheren Top 10 Spieler aus China. "Man kann nicht erwarten, dass Anton dieses Duell gewinnt, ich hatte jedoch gehofft, dass es ein engeres Match wird", so Cheftrainer Danny Heister, der im zweiten Spiel einen gut aufgelegten Timo Boll sah. Doch auch sein Gegenüber, Jonathan Groth, zeigte eine fehlerfreie Vorstellung und so entwickelte sich ein munteres Spiel auf hohem Niveau, das der Deutsche über weite Strecken bestimmte. Boll lag zum Teil deutlich in Führung und erspielte sich in allen vier Durchgängen mindestens einen Satzball, zum Satzgewinn nutzen konnte der Borusse jedoch lediglich einen und so unterlag der Weltranglistenfünfte schließlich mit 1:3. 

Dadurch lastete ein immenser Druck auf Kristian Karlsson, der gegen Aleksandr Shibaev unbedingt gewinnen musste, um seine Farben im Spiel zu halten. Und der schwedische Vize-Meister im Einzel hielt dem Druck stand, zeigte tolles Tischtennis und besiegte den ebenfalls erstklassig agierenden Russen in vier Durchgängen. Heister: "Kristian hat einen super Job gemacht. Er hat fantastisch gespielt." Damit waren die Karten neu gemischt, Boll hatte die Chance auf den Ausgleich und damit auf eine solide Ausgangsposition für das Rückspiel. Zunächst sah es auch danach aus, dass der morgen 38 Jahre alt werdende Borusse für ein Entscheidungsspiel sorgen würde. Die ersten beiden Durchgänge gingen in einer spektakulären Partie an den Düsseldorfer. Doch mit dem Gewinn des zweiten Satzes war auf einmal der Stecker gezogen, alles, was bis dato geklappt hatte, funktionierte nicht mehr und so verlor Boll am Ende doch noch mit 2:3.


Copyright 2018 © Xity Online GmbH