Berlinale soll als 2G-Plus-Veranstaltung in Präsenz stattfinden

Filmfestival ohne Partys und Empfänge

Mit einem verschärften Hygienekonzept soll die diesjährige Berlinale wieder als Präsenzveranstaltung stattfinden.

Berlin - Für die 72. Internationalen Filmfestspiele im Februar gelten 2G-Plus-Bedingungen sowie eine Maskenpflicht, wie die Veranstalter am Mittwoch mitteilten. Vorrang hätten bei allen Veranstaltungen die Sicherheit des Publikums und die Einhaltung der Corona-Regeln.

Dementsprechend sei auch das Format für das Filmfest angepasst worden. In den Berlinale-Kinos darf nur die Hälfte der Sitze besetzt werden, Partys und Empfänge fallen mit Ausnahme der feierlichen Eröffnung im Berlinale-Palast aus. Für Filmteams soll es nach wie vor Auftritte auf dem roten Teppich am Berlinale-Palast geben, allerdings "in einem reduzierten Format".

Die Goldenen und Silbernen Bären, der Nachwuchspreis für das beste Filmdebüt sowie der Dokumentarfilmpreis werden demnach am Abend des 16. Februars verliehen. Zudem wird der Publikumstag auf vier Tage ausgeweitet, wie die Veranstalter erklärten.

Das Filmfestival findet in diesem Jahr vom 10. bis zum 20. Februar statt. Im vergangenen Jahr wurde die Berlinale wegen der Corona-Pandemie nur digital begangen. Die Preise wurden im Sommer im Rahmen des Berlinale Summer Specials verliehen, bei dem 126 Filme unter freiem Himmel gezeigt wurden.

(xity, AFP)