Ambrogio Maestri im Opernhaus Düsseldorf

Vier Vorstellungen von Verdis "Falstaff"

Am Freitag, 30. September 2022, um 19:30 Uhr, kehrt Giuseppe Verdis spätes Meisterwerk "Falstaff" auf die Bühne des Düsseldorfer Opernhauses zurück.

Düsseldorf - Für die Titelpartie der vier Vorstellungen hat die Deutsche Oper am Rhein einen Stargast verpflichtet: Der Bariton Ambrogio Maestri ist als Falstaff weltweit gefragt. Mit der Partie gelang ihm sein internationaler Durchbruch am Teatro alla Scala in Mailand - seither sang er sie an den renommiertesten Häusern wie der Opéra national de Paris, der Wiener, Hamburger und Bayerischen Staatsoper, an der Deutschen Oper Berlin und der Staatsoper Unter den Linden, am Royal Opera House in London, am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, am Teatro Real in Madrid und an der Metropoli­tan Opera in New York. Er trat bei den Salzburger Festspielen und regelmäßig in der Arena di Verona auf.

Im Opernhaus Düsseldorf trifft Ambrogio Maestri auf ein eingespieltes Ensemble: Generalmusikdirektor Axel Kober führt neben ihm als Falstaff neun hauseigene Solist*innen und den Chor der Deutschen Oper am Rhein gemeinsam mit den Düsseldorfer Symphonikern durch die hinreißende Musikkomödie.

Um trotz gähnender Leere im Geldbeutel seinen wohlgenährten Bauch zu erhalten, schreibt der schlitzohrige Ritter Falstaff gleichlautende Liebesbriefe an zwei wohlhabende Damen. Doch die durchschauen den Schwindel. „Wer zuletzt lacht, lacht am besten“ - mit diesen wohl schönsten allerletzten Bühnenworten verabschiedete sich der 80-jährige Giuseppe Verdi 1893 in den Ruhestand und komponierte mit „Falstaff“ nach Shakespeares „Die lustigen Weiber von Windsor“ den fulminanten Schlusspunkt seiner Opernlaufbahn.

Mit viel Liebe zum Detail hat Michael Hampe das Stück 1995 für die Deutsche Oper am Rhein inszeniert. Das ganz aus Holz gefertigte Bühnenbild von John Gunter erinnert an das Londoner Globe Theatre der Shakespeare-Zeit, die aufwändigen Kostüme nehmen Bezug auf die Entstehungszeit der Oper.