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Abschluss des Forschungsprojekts "KoMoD"

Neue Daten zum autonomen Fahren gesammelt

Nach 25 Monaten ging am Montag, 1. Juli 2019, in das Forschungsprojekt "Kooperative Mobilität im digitalen Testfeld Düsseldorf - KoMoD" zu Ende.

Düsseldorf - Im Rahmen des Projekts wurden unterschiedliche Technologien der Fahrzeug-Infrastruktur-Vernetzung und des automatisierten Fahrens auf Düsseldorfs Straßen eingeführt und unter Realbedingungen getestet.

Wirklich autonomes Fahren gibt es auf den Straßen Deutschlands zwar noch nicht, doch Projektleiter Heiko Böhme ist trotzdem sehr zufrieden mit den gesammelten Daten: "Solche Entwicklungen müssen irgendwann ins Feld kommen. Man beginnt die Arbeit im Labor, dann wird es auf abgesperrten Straßen getestet und dann geht es irgendwann in den realen Straßenverkehr. Das hat durchaus einen sehr großen Nutzen." Auf den gesammelten Daten kann die Weiterentwicklung von zukünftigen Technologien aufbauen.

Auf der Teststrecke in Düsseldorf konnte erstmals der vernetzte und teilautomatisierte Straßenverkehr auf Autobahnen und gleichzeitig im innerstädtischen Betrieb getestet werden. Auf Streckenabschnitten der Autobahnen A57 und A42, am Heerdter Dreieck, im Rheinalleetunnel, auf der Rheinkniebrücke und im Stadtteil Friedrichstadt konnten viele Szenarien gleichzeitig im erprobt werden.

"Innovative Technologien wie das automatisierte Fahren haben das Potenzial, Mobilität entscheidend zu verändern. Der Verkehr wird sicherer und effizienter. Ziel der Landesregierung ist es, dass diese zukunftsweisenden Technologien in NRW erforscht, entwickelt. getestet und am besten auch hier produziert werden", sagte NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst. "KoMoD zeigt, wo es in der Verkehrspolitik hingeht: in die digitale und vernetzte Mobilität der Zukunft."

Oberbürgermeister Thomas Geisel betonte: "Mit dem Projekt KoMoD wird in Düsseldorf an der Mobilität der Zukunft gearbeitet. Das zukünftig automatisierte Fahren wird einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und Effizient leisten. Gleichzeitig werden Lärm- und Luftschadstoffe reduziert."

Als nächstes will man sich in Düsseldorf für das Projekt „KoMoD Next“ bewerben, um weiter in Düsseldorf forschen zu können. Vielleicht gibt es dann bald wirklich autonome Fahrzeuge auf den Straßen der Landeshauptstadt.


Abschluss des Forschungsprojekts "KoMoD"
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