26.02.2020 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> AWO will Verträge und Gehälter eigener Führungskräften genauer kontrollieren

AWO will Verträge und Gehälter eigener Führungskräften genauer kontrollieren

Reaktion auf Betrugsaffäre in Hessen

Als eine Konsequenz aus den Betrugsvorwürfen rund um die Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Hessen will der Bundesverband Gehälter und Verträge intern genauer prüfen.

Berlin - Das kündigte der AWO-Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler in der Zeitschrift "Wirtschaftswoche" vom Freitag an. Er sprach sich außerdem dafür aus, ein verbandseigenes "Transparenzregister" zu schaffen, in dem Gehälter sämtlicher Führungskräfte aufgelistet werden.

Er hätte "nichts dagegen", dieses Register mit Gehältern zusätzlich auch zu veröffentlichen, ergänzte Stadler. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Verantwortliche der AWO-Kreisverbände in Frankfurt am Main und Wiesbaden wegen Betrugs und Untreue. Es geht dabei um verschiedene Vorwürfe. Unter anderem sollen sie sich ungerechtfertigt zu hohe Honorare verschafft haben. Der AWO-Bundesverband forderte bereits zuvor einen "radikalen" Neuanfang.

(xity, AFP)


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