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86 Prozent der Deutschen befürworten Handyverbot an Schulen

Mehrheit sieht negative Folgen von Smartphones auf Entwicklung von Jugendlichen

ARCHIV - 22.06.2017, Berlin: Eine Schülerin hält im Unterricht ein Handy in den Händen. (zu dpa "Unicef: Hälfte der Teenager weltweit erlebt Gewalt in der Schule" vom 06.09.2018) Foto: Jens Kalaene/ZB/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ARCHIV - 22.06.2017, Berlin: Eine Schülerin hält im Unterricht ein Handy in den Händen. (zu dpa "Unicef: Hälfte der Teenager weltweit erlebt Gewalt in der Schule" vom 06.09.2018) Foto: Jens Kalaene/ZB/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

86 Prozent der Deutschen befürworten ein gesetzliches Handyverbot an Schulen nach französischem Vorbild. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar Public für den "Spiegel". In Frankreich dürfen Schüler unter 16 Jahren zwischen Schulbeginn und Schulschluss ihr Handy nicht nutzen. Das Gerät muss, wenn es überhaupt mitgebracht wird, ausgeschaltet in der Tasche bleiben.

Knapp drei Viertel der Befragten sind zudem der Ansicht, dass Handys und Smartphones Jugendlichen in ihrer Entwicklung schaden. Zugleich ist fast die Hälfte der Deutschen (48 Prozent) der Meinung, dass Smartphones sich eher positiv auf das Familienleben und den Freundeskreis auswirkten, da man sich besser verabreden könne oder mehr über Gruppenchats austausche. 43 Prozent gaben an, Handys hätten eher negative Auswirkungen auf das Zusammenleben.

Für die Erhebung befragte Kantar Public Ende September 1039 Menschen am Telefon.

© 2018 AFP


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