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82-Jähriger bei Hausbrand schwer verletzt

Sachschaden in Höhe von 125.000 Euro

Am Dienstagabend, 1. März 2016, kam es aus bisher ungeklärter Ursache in einer Doppelhaushälfte im Cronenberger Weg zu einem Zimmerbrand, bei dem der Bewohner (82) trotz sofortiger Rettung der Feuerwehr lebensgefährlich verletzt wurde.  

Düsseldorf - Sofort wurden Kräfte der in Wersten ansässigen Feuerwache 7 zum Cronenberger Weg entsandt. Schon kurz nach Eintreffen bestätigte sich die Meldung. Erkundungen ergaben, dass sich in dem Gebäude wahrscheinlich noch Personen aufhalten. Das Feuer hatte sich zu diesem Zeitpunkt schon auf die gesamte Etage ausgebreitet. Umgehend forderte  der Einsatzleiter vor Ort noch weitere Kräfte an, um auch dafür gewappnet zu sein, falls das Feuer auf das Nachbarhaus übergreifen würde.

Die eingesetzten Trupps hatten aufgrund der enormen Hitzeentwicklung Schwierigkeiten in das Gebäude einzudringen. Es musste also schon längere Zeit gebrannt haben, bevor das Feuer gemeldet wurde. Erst durch das gewaltsame Öffnen der geschlossenen Rollladen und des Fensters konnte der erste Angriffstrupp in das Badezimmer des Reihenhauses vorgehen, indem die Retter auch direkt auf den bereits durch die Rauchgase bewusstlosen Bewohner stießen. Da eine Rettung durch das in Vollbrand stehende Erdgeschoss ausschied, wurde der Mann durch das Fenster nach draußen verbracht. Der Notarzt nahm den Schwerverletzten sofort in Empfang und begann unverzüglich mit der Reanimation. Zur weiteren Versorgung transportiere der Rettungsdienst
den Mann in das Universitätsklinikum Düsseldorf, wo er unter anderem in einer speziellen Druckkammer behandelt wurde.

Insgesamt waren drei Trupps im Innenangriff zur Brandbekämpfung und Menschenrettung eingesetzt. Im Anschluss an die Rettung löschten die Feuerwehrleute mit zwei Löschrohren das komplette Erdgeschoss und
der Brandrauch wurde mit einem Hochleistungslüfter heraus geblasen.  


Durch die hohe Brandintensität und den Brandrauch ist das Reihenhaus unbewohnbar. Nach rund zwei Stunden konnten die 36 Kräfte wieder einrücken. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache
aufgenommen. Der Sachschaden beträgt circa 125.000 EUR.


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