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65. Radschläger-Turnier am Rheinufer

Mehr als 300 Kinder traten an

Durch den Sturm und einigen Missverständnissen traten weniger Kinder als angemeldet waren an.

Düsseldorf - Der Radschläger, ein Symbol, das man mit Düsseldorf verbindet, erwachte am Sonntag, 15. Juni 2014, durch 348 Kinder wieder zum leben. Sebastian Fürst, Pressesprecher der Alde Düsseldorfer Bürgergesellschaft, die das Radschlägerturnier veranstaltet, freut sich jedes mal auf das Turnier. Das sei eine Art Traditionspflege, sagt er. Und die halte er für sehr wichtig.
"Schon im Mittelalter wurden in Düsseldorf Räder geschlagen, meist hat man zu dieser Zeit dafür etwas Geld bekommen“, erklärt er. "Ich finde, dass das eine Tradition ist, die es sich zu pflegen lohnt.“ Die Teilnehmerzahl war in diesem Jahr geringer als im letzten. Der Schuldige dafür war das Unwetter. In Düsseldorf sind am vergangenen Wochende viele Veranstaltungen, wie z.B. der Bücherbummel, abgesagt worden. Dies führt dazu, dass auch eine Absage für das Radschlägerturnier angenommen wurde. Da jedoch auf und um die Wettkampfstrecke keine Bäume wachsen, fand das Turnier wie gewohnt statt.
In diesem Jahr ging es nicht nur darum wer am schnellsten war, sondern auch wer am schönsten sein Rad geschlagen hat. Den so genannten "Stilwettbewerb". Wer denk, dass Radschlagen nicht anstrengend ist, der irrt. Es ist körperlich anstrengend und erfordert eine Menge an Konzentration. Diese Konzerntration muss schließlich über 15 Meter, bei 8-10-jährigen, und über 20 Meter bei den 11-12-jährigen Jungen und Mädchen aufrecht erhalten werden. Radschlagen ist also doch nicht nur ein Kinderspiel.

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65. Radschläger-Turnier am Rheinufer
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